Kündigungsgrund Büroausstattung

Mindspace-Studie

Der Coworking-Space-Anbieter Mindspace hat in Zusammenarbeit mit dem Martkforschungsinstitut OnePoll untersucht, wie sich die Arbeitsumgebung auf die Arbeitnehmer auswirkt. Das Ergebnis: Ein schlechtes Büro-Design oder eine unkomfortable Austattung sind für die Generation Y bereits ein Kündigungsgrund.

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Schlechtes Bürodesign ist für viele ein Kündigungsgrund ©tookapic -pixabay

 

Fast jeder sechste Deutsche (13%) und sogar jeder fünfte Millennial (18,4%) hat schon einmal einen potentiellen neuen Job aufgrund des schlechten Büro-Designs und der -Ausstattung abgelehnt. Für jeden Zehnten (10,8%) aus der Generation Y war das Büro-Design sogar schon einmal ein Kündigungsgrund. Bei der Suche nach einem neuen Job ist der Standort des Arbeitsplatzes und die Nähe zu Restaurants und Geschäfte für jeden siebten Millennial (14%) ein wichtiger Faktor. Getoppt wird dies vor allem durch Karrierechancen, die für rund jeden vierten Befragten der 18-34-Jährigen (26,7%) ausschlaggebend sind.

Neben zwischenmenschlichen Faktoren wirkt sich das Büro-Design auch auf das Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeiters aus. Bei den Millennials leider oftmals negativ. Fast jeder sechste 18-34-Jährige (14%) fühlt sich durch die Arbeitsumgebung gestresst. Sogar jeder Vierte (24,9%) in dieser Altersgruppe fühlt sich durch Design, Gestaltung und Komfort des Büros müde. Bei den älteren Arbeitnehmern zeichnet sich ein anderes Bild ab. Jeder Fünfte (20%) der Befragten über 45 Jahren fühlt sich durch die Arbeitsumgebung inspiriert. Jeder Vierte (25,6%) fühlt sich sogar kreativ.

"Arbeitgeber müssen erkennen, wie wichtig ein schönes und modernes Büro für das Arbeitsklima, die Produktivität und die Mitarbeiterbindung ist", so Bastian Bauer, General Manager Germany bei Mindspace. "Vor allem mit Blick auf die Millennials, die hinsichtlich des Fachkräftemangels und des "War of Talents" eine entscheidende Rolle spielen, müssen Arbeitgeber mehr Wert auf ein ästhetisches Büro und eine kollaborative Arbeitsumgebung legen, um gute Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.“

Ansätze, wie New Work, zeigen, wie die Zukunft der Arbeit gestaltet sein muss, um effizient und innovativ zu agieren. Doch oftmals fehlt es noch an den Basics. So hat nur jeder Dritte (30,9%) einen Laptop, mit dem er zeit- und ortsunabhängig arbeiten kann. Home Office ist für 70% der Befragten somit kein Thema. Allerdings haben zwei Drittel (58,4%) der Befragten rund um die Uhr Zugang zu ihrem Büro. Dadurch können Arbeitszeiten theoretisch flexibel und nach den Bedürfnissen der Arbeitnehmer geplant werden. Ein wichtiger Faktor ist auch der Austausch im Team und mit anderen Unternehmen, um neue Ideen zu generieren und den Horizont zu erweitern. Fast jeder Zehnte (9,7%) stimmt allerdings zu, dass das Design und die Gestaltung des Arbeitsplatzes nicht dazu ermutigen, sich mit Kollegen und dem Team auszutauschen.

Zur Studie: Die Studie wurde im April 2018 von OnePoll für Mindspace durchgeführt. Insgesamt wurden 1.000 Büroarbeiter in Deutschland befragt.

Veröffentlicht am: 30.07.2018

 

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