Data-Viz: von 'geht nicht!' zu 'wird gemacht, wenn's wichtig ist!'

Stefan Ruthenberg, mindline

Datenvisualisierungen werden häufig durch Technik und Kompetenzen begrenzt. Häufige Antwort beim Austausch mit Dienstleistern: „geht nicht“. Aber es geht viel mehr als manche denken. Und manche Kleinigkeiten und pfiffige Gadgets in Datendarstellung, UX und Interaktivität machen häufig den entscheidenden Unterschied, um auch die letzten, meist wichtigen Skeptiker:innen zu überzeugen. Nur so lässt sich ein Research Culture Change und der Schritt von der ablageorientierten hin zur digital-interaktiven, ‚agilen‘ Entscheidungsfindung in Unternehmen vollziehen.

Meist geht mehr als viele denken. Gut umgesetzte Datenvisualisierung begeistert – nicht nur Entscheider:innen. (Bild: Can Stock Photo Inc - ivector)

Als Spezialist für maßgeschneiderten Full-Service stand mindline 2009-10 vor der Herausforderung, ob wir uns nur bestehenden Software-Paketen wie Tableau und PowerBI widmen oder ob wir unsere Eigenentwicklungen vorantreiben. Unsere Antwort darauf war unbequem und durchaus investitionsintensiv: ein konsequentes ‚sowohl als auch‘. 

Sowohl. 

Eine eigene Lösung erfüllt unseren Anspruch nach ‚anything goes‘ tailormade-Lösungen und war für uns ein ‚must‘.  Auf unserer webbasierten Marktforschungs-Plattform smoove haben wir daher ein vollintegriertes Tabellierungs- und Reportprogramm entwickelt, das vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten im Datenmanagement bietet. So konnten wir spezielle Anforderungen wie Export nativer ppt-Charts, Gewichtungstool, DIY-Shelftool u.v.m. umsetzen.   

Als auch. 

Häufig bestimmen Kunden die Wahl der Software aber aufgrund interner Vorgaben. Wir mussten daher parallel Spezialist:innen auf den gängigen Plattformen PowerBI und Tableau ausbilden, um auch hier unserem Anspruch an hoher Flexibilität gerecht zu werden. PowerBI ist beispielsweise nicht auf die Verarbeitung individueller Daten (wie in der Markforschung üblich) ausgelegt, sondern auf aggregierte Businessdaten. Signifikanz- und Fallzahl-Alerts sind standardmäßig auch nicht vorgesehen, um nur einige kleine Beispiele zu nennen. Alles kein Problem, da unsere Tochter mindline analytics mit zehn Dashboard-Scriptern über ausreichend viele Spezialist:innen verfügt.  

Und mehr. 

Mindestens aber ebenso entscheidend wie das technische Know-how! ist das beratend-forscherische What-for? Es hilft ungemein, wenn der Dienstleister weiß, welche Option aus der Vielzahl an Möglichkeiten die richtige und optimale ist. Manche Spielerei ist zu aufwändig, manche Detailanalyse für bestimmte Stakeholder-Gruppen irreführend.  

mindline berät daher auf Augenhöhe nach den folgenden Data-Viz Prinzipien:  

  • Prägnanz: Verdichtung nach Prioritätenliste
  • Top-down: Erst die Keys, dann der Blick auf die Details  
  • Reagibilität: sofortiges Feedback (z.B. Push-Nachrichten bei critical incidences, Schwellenwerten) 
  •  Interaktivität: intuitive Benutzerführung – positive User Experience

German Research Landscape unterstreicht die besondere Positionierung von mindline 

Die Ergebnisse der ersten German Research Landscape, die auf der letztjährigen Woche der Marktforschung (WdM) vorgestellt wurden, zeigen: mindline ist das einzige Full-Service Institut, das über die klassischen Felder der Markenberatung und der Qual-, Quant-Forschung hinaus im Bereich Dashboards & Visualisierungen als Anbieter wahrgenommen wird.  

Service ist Suche nach der besseren Lösung 

Die konsequente Ausrichtung an die Kundenbedürfnisse ist unser Antrieb, der Motor für die stetige Suche nach Möglichkeiten, um in allen Marktforschungsbereichen, in Qual und in Quant – da wo es sinnvoll ist – Abläufe effizienter gestalten zu wollen.  

Unser Competence & Innovation Center (CiC) beobachtet und entwickelt neue Ideen zu Technologie, Theorie und Methodik, und bringt die vielversprechendsten Ansätze zur Marktreife. Ein paar Beispiele: 

(Bild: mindline SemioSphere | mindline)

  • E-store-Simulation VIPER für Konzepttests im direkten Wettbewerbsumfeld 
  • Chatbots für mehr Tiefe in den Offenen– in Kooperation mit dem NLP Start-Up und KI-Spezialisten Cauliflower  
  • Accompanied DIY Research-Plattform smoove, deren aktueller Hingucker das quasi automatisierte Regal Set-Up ist 
  • mindline SemioSphere für die bildgestützte emotionale Kartographierung von Marken und Touchpoints 
     

Auch die qualitative Tochter mindline Rich Harvest war ein Pionier in der Entwicklung von webgestützten Erhebungstechniken und Remote Testings für authentisches Nutzerfeedback und Produkttests.   

mindline – hidden champion

mindline verfügt unter den Top10 Instituten über eine vergleichsweise geringe Bekanntheit und ist gleichzeitig seit Jahren unter den Top Performern der Markforschungs-Imagestudie. Eigentlich kein Wunder, denn wir folgen seit 2002 dem Motto: „Weniger Breite, mehr Tiefe“. Soll heißen, der Kundenstamm mag im Branchenvergleich vielleicht nicht so breit sein – gleichwohl beforschen wir für Kunden:innen, die mit uns zusammenarbeiten, alle möglichen Fragestellungen, Methoden und Facetten. Über Qual zu Quant, mit den Fokusbranchen FMCG/Retail, energy, media und finance.  

Zugegeben immer ein wenig im Hintergrund, meist recht leise, aber als hidden champion fühlen wir uns ganz wohl… wenn Sie neugierig sind, freuen wir uns auf Ihren Besuch in unserem Versteck!

mindline bei der Woche der Marktforschung: 

Über Stefan Ruthenberg

Stefan Ruthenberg ist Managing Director und Gründer von mindline. Er blickt auf mehr als 20 Jahre Research-Erfahrung zurück, unter anderem in globalen Instituten wie Research International und Ipsos. 

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