Sponsoringmarkt im Aufwind

Nielsen Sports-Studie

Der Sponsoringmarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst weiter. Jedoch müssen aus Sicht der Entscheider verstärkt innovative Wege gegangen werden, um digitale Aktivierungsmöglichkeiten besser zu nutzen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie Sponsor-Trend von Nielsen Sports in Kooperation mit der Sponsorenvereinigung S20.

Berliner Olympiastadion (Bild: blumensabrina - pixabay)

Berliner Olympiastadion (Bild: blumensabrina - pixabay)

 

Bereits zum vierten Mal wurden dafür Sponsoringentscheider in den drei Ländern befragt. Die meistgenannten Sponsoringziele sind nach wie vor der Auf- und Ausbau der Markenbekanntheit und ein sehr emotionaler Imagetransfer über reichweitenstarke Plattformen. Für die erfolgreiche Aktivierung eines Sponsorings werden digitale und soziale Medien als Verbreitungswege immer wichtiger.

Fußball auf Platz eins, E-Sport mit großem Potenzial

Die bedeutendste Sponsoringplattform im Sport ist weiterhin der Fußball. Allerdings hat sich der Abstand zu anderen Sportarten deutlich verkürzt (40 Prozentpunkte im Vorjahr, aktuell 28 Prozentpunkte). Speziell Teamsportarten wie Basketball oder Handball werden mittlerweile intensiv von Sponsoren genutzt. Großes Wachstumspotenzial zeigt der E-Sport: 61 Prozent der befragten Entscheider gehen davon aus, dass diese Plattform auch 2018 weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Fast alle Befragten (97 Prozent) geben an, auch im nächsten Jahr weiterhin als Sponsor tätig sein zu wollen – eine Steigerung von 18 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso erfreulich für die Branche: 26 Prozent der Befragten planen, im kommenden Jahr ihre Investitionen in das Sponsoring zu erhöhen.

Datenbasierte Erfolgsmessung wird professionalisiert

Zudem wird für die sponsernden Unternehmen eine professionelle und datenbasierte Erfolgsmessung immer wichtiger. Die Mehrheit der Sponsoren lässt diese bereits durch professionelle Institute durchführen. Nur noch sehr wenige Sponsoren führen überhaupt keine Erfolgskontrolle durch (sieben Prozent).

Zur Studie: Nielsen Sports befragte 264 Entscheider, sponsoringanbietende sowie -nachfragende Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum.

Veröffentlicht am: 20.02.2018

 

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