Product Placement

engl.: Produktplatzierung. Gezielte Einbindung von Produkten, Marken, Dienstleistungen oder Unternehmen in Spielfilme, TV-Serien, TV-Shows (oder auch in Romanen, Zeitschriften- und Zeitungsartikel), ohne dass diese als Werbung ausgewiesen wird. Folgende Formen werden unterschieden:

  • Product Placement im engeren Sinne: Platzierung eines Markenprodukts. Das Produkt wird gezeigt (z. B. BMW in James-Bond-Filmen) oder erwähnt (z. B. erwähnt James Bond in der dt. Synchronfassung von ,Im Angesicht des Todes‘ in einer Katzenfütterungsszene Whiskas)
  • Corporate Placement: Platzierung eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Dienstleistung in der Filmhandlung (z.B. McDonald's im Kinofilm ,Das fünfte Element‘)
  • Generic Placement: Präsentation einer Produktgattung, Marken sind nicht erkennbar. Diese Form der Platzierung ist nur dann sinnvoll, wenn ein Unternehmen im jeweiligen Segment den höchsten Marktanteil hält (z. B. profitierte Dr. Oetker erheblich davon, dass ,Liebling Kreuzberg‘ eine Vorliebe für Wackelpudding hatte).
  • Innovation Placement: Bekanntmachung einer Marktneuheit (z.B. erstmalige Präsentation der JVC-Videokamera im Kinofilm ,Zurück in die Zukunft‘).
  • Image Placement: Die gesamte Filmhandlung ist auf ein Unternehmen, ein Markenprodukt oder ein Urlaubsziel abgestimmt (z.B. die auf Mallorca spielende ZDF-Serie ,Hotel Paradies‘).
  • Creative Placement: Ein Teil der Filmhandlung ist auf ein Markenprodukt abgestimmt (z. B. fällt im Kinofilm ,Die Götter müssen verrückt sein‘ eine leere Coca-Cola-Flasche vom Himmel und spielt eine Rolle in der weiteren Handlung).
  • On Set Placement: Ein Markenartikel erscheint nur kurz im Film und ist für den Handlungsverlauf nicht relevant.

Spezielle Placement-Agenturen bzw. -Agenten fungieren als Vermittler zwischen Filmwirtschaft und den Unternehmen. Sie arbeiten Drehbücher auf Placement-Möglichkeiten durch, planen, gestalten und überwachen den Placement-Einsatz.

 

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