Studie - Studie Vermögensübertragungen 2018

bbw Marketing Dr. Vossen & Partner
01.2019
270 Seiten

 
Typ:
Studie
Verfüg­barkeit:
verfügbar
Regionen/­Länder:
  • Deutschland
Sprache:
Deutsch

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Hinweise:

Ein Kurzbericht zur Studie Vermögensübertragungen

Befragt man Hochvermögende mit einem Nettogeldvermögen im Haushalt von mindestens einer Million Euro nach den Gründen des Reichtums, dann führen über zwei Drittel der Befragten dies auf eine Erbschaft oder Schenkung zurück. Bedeutsam ist auch ihre Tätigkeit als Unternehmer. Und jährlich erreichen die Vermögensübertragungen immer neue Rekorde. So werden in diesem Jahr Vermögensübertragungen von 347 Milliarden Euro erwartet, davon 276 Milliarden Euro durch Erbschaften und 72 Milliarden Euro durch Schenkungen. Das Vermögensübertragungsvolumen (Erbschaften und Schenkungen) wächst mit höheren Steigerungsraten als das Vermögen der Deutschen insgesamt. Wurden Ende der neunziger Jahre noch rund 130 Milliarden Euro jährlich weitergegeben, so steigt die jährliche Übertragungssumme bis zum Jahr 2025 auf über 500 Milliarden Euro an.

Im Zusammenhang mit Erben und Schenken spielen und spielten Immobilien schon immer eine wichtige Rolle. 22 Prozent der von mafo repräsentativ Befragten, dass sie bereits mindestens eine Immobilie erhalten haben und 15 Prozent der Befragten erwarten eine Immobilie durch eine Erbschaft oder Schenkung. 32 Prozent haben bereits Geldvermögen (Bankeinlagen, Sparbuch, Lebensversicherung etc.) erhalten. Rund 16 Prozent erwarten noch Geldvermögen als Folge einer Vermögensübertragung. 15 Prozent der von mafo Befragten haben Wertpapiere (Aktien, Investmentfonds, Festverzinsliche Wertpapiere etc.) erhalten. Über eine größere Summe an Bargeld konnten sich bereits 40 % freuen.

Das Volumen der jährlichen Erbschaften und Schenkungen wächst stetig. Aber wie verhalten sich die Erben nach dem Vermögenserhalt? Auf die Frage, was sie bei einem Vermögenserhalt (Erbschaft/Schenkung) unternehmen würden oder bereits unternommen haben, antwortete rd. die Hälfte, dass sie einen Teil des Geldes ausgeben und den Rest anlegen möchten, wobei eindeutig die Sicherheit der Anlage (keine Kursschwankungen) im Mittelpunkt stehen würde. Wertpapiere stehen aktuell nicht sehr hoch im Kurs, nur gerade 11 Prozent würden Wertpapiere über die Börse erwerben. Bei einer Differenzierung der Einstellungen nach Altersgruppen lassen sich nur marginal Unterschiede feststellen.

Ein Drittel der Befragten würden eine Immobilie zur Selbstnutzung oder zur Kapitalanlage erwerben bzw. eine bei ihnen bereits bestehende Baufinanzierung tilgen. 5 % der Befragten würden grundsätzlich einen Vermögensverwaltungsexperten zu Rate ziehen, selbst wenn das Kosten verursachen würde. Bei Beratungen zum Thema Erbschaften und Schenkungen vertrauen die Bankkunden eher ihrer Hausbank. Erbschaften und Schenkungen werden im Zusammenhang mit Geldgeschäften in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen. Zumindest sehen das fast 70 % der von bbw Marketing befragten Experten so. In Zukunft werden vor allem Schenkungen häufiger genutzt, um schon vorab Vermögen an die nächste Generation zu übertragen.

Die teilweise doch recht lückenhaften amtlichen Statistiken wurden für die Studie durch eigene Befragungen ergänzt, die recht tiefe Einblicke in die Welt des Erbens und Vererbens zulassen. Unter verschiedensten Blickwinkeln haben die Autoren der Analyse das so wichtige Thema Erbschaften und Schenkungen untersucht. Hierzu wurde zur Jahresmitte 2018 eine Befragung von Kreditinstituten durchgeführt, bei der insgesamt 116 Entscheidungsträger in Finanzdienstleistungsunternehmen (Kreditinstituten, Bausparkassen, Immobilienfinanzierer, Immobilienvermittler) ihre Einschätzung zum Thema abgaben. Die Basis der quantitativen Aussagen bilden die repräsentativen Verbraucherbefragung von valido und von mafo.

Die Hauptthemen der 270 Seiten und über 300 Tabellen umfassenden Studie sind:

Reichtum und Vermögen, Erbschafts- und Schenkungsvolumen, Vermögensübertragung nach Vermögensarten, Verhalten nach Vermögenserhalt, Verwendung von Vermögensübertragungen, Beratung bei Vermögensübertragungen, Experten-Meinungsprofil, Zukunftstrends.

Das Inhaltsverzeichuns der Studie Vermögensübertragungen

1 Reichtum 1

1.1 Grenze und Chance auf Reichtum 1

1.2 Ansprüche und Geldanlage von Vermögenden 4

2 Vermögen 19

2.1 Vermögen der privaten Haushalte 19

2.2 Vermögen durch Vermögensübertragung 31

2.3 Vergleich Vermögen durch Vermögensübertragung 46

3 Umfang der Vermögensübertragungen 57

3.1 Erbschafts- und Schenkungsvolumen 57

3.2 Vorzeitige Vermögensübertragung 69

4 Vermögensabgabe 75

4.1 Vermögenshöhe 75

4.2 Vermögensarten 107

4.3 Steuerliche Aspekte von Vermögensübertragungen 113

5 Vermögensübertragung nach Vermögensarten 121

5.1 Immobilien 121

5.2 Geldvermögen 127

5.3 Wertpapiere 133

5.4 Bargeld 139

5.5 Sachvermögen 145

5.6 Sonstige Vermögen 151

5.7 Schulden 157

6 Verhalten nach Vermögenserhalt 163

6.1 Wichtige Eigenschaften von Geldanlagen 163

6.2 Unveränderte Kapitalanlage 174

6.3 Riskantere Kapitalanlage 177

6.4 Verteilung auf mehrere Anlageformen 180

6.5 Verteilung auf mehrere Geldinstitute 183

7 Verwendung von Vermögensübertragungen 186

7.1 Übersicht 186

7.2 Konsum und Geldanlage 188

7.3 Immobilienanlage 191

7.4 Wertpapieranlage 194

8 Beratung Vermögensübertragungen 198

8.1 Übersicht 198

8.2 Beratung bei Banken 200

8.3 Hausbank als Ansprechpartner 203

8.4 Nutzung von mehreren Banken 206

8.5 Einschaltung von Vermögensexperten 209

8.6 Verzicht auf Beratung 212

8.7 Beachtung steuerlicher Aspekte 216

9 Vermögensübertragung als Beratungsanlass 219

9.1 Vermögenserhalt 219

9.2 Erbschaft 226

9.3 Schenkung von Vermögen 233

10 Ziele von Vermögensübertragungen 240

10.1 Ziele für die Weitergabe von Vermögen 240

10.2 Vermögensweitergabe an Familienmitglieder 248

11 Experten-Meinungsprofil und Zukunftstrends 251

Für den vorliegenden bbw-Branchenreport Vermögensübertragung wurde 2018 eine Befragung von Kreditinstituten durchgeführt, bei der insgesamt 102 Entscheidungsträger in Kreditinstituten über ihre Einschätzung zum Thema befragt wurden. Eine repräsentative Verbraucherbefragung von mehr als 1.000 Personen ab 18 Jahren wurde für die Studie von valido durchgeführt. Zusätzlich wurde eine repräsentative Verbraucherbefragung von mafo durchgeführt.

Die neue bbw Studie Vermögensübertragungen 2018

Im Zusammenhang mit Erben und Schenken spielen und spielten Immobilien schon immer eine wichtige Rolle. 22 Prozent der von mafo repräsentativ Befragten, dass sie bereits mindestens eine Immobilie erhalten haben und 15 Prozent der Befragten erwarten eine Immobilie durch eine Erbschaft oder Schenkung. 32 Prozent haben bereits Geldvermögen (Bankeinlagen, Sparbuch, Lebensversicherung etc.) erhalten. Rund 16 Prozent erwarten noch Geldvermögen als Folge einer Vermögensübertragung. 15 Prozent der von mafo Befragten haben Wertpapiere (Aktien, Investmentfonds, Festverzinsliche Wertpapiere etc.) erhalten. Über eine größere Summe an Bargeld konnten sich bereits 40 % freuen.

Das Volumen der jährlichen Erbschaften und Schenkungen wächst stetig. Aber wie verhalten sich die Erben nach dem Vermögenserhalt?

* Alle Preise sind netto ausgewiesen. In Abhängigkeit von Ihrer Rechnungsanschrift ist hierauf noch USt. zu entrichten (Deutschland z.Z. 19%). Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen, Gewerbetreibende und Freiberufler.

 

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