Warum Incentives nicht unbedingt monetär sein müssen

GreenAdz

Laut einer Studie von GreenAdz würden 64 Prozent der Befragten für eine Baumspende an einer Umfrage im Netz teilnehmen – damit ist sie der beliebteste nicht-monetäre Anreiz.

Warum Incentives nicht unbedingt monetär sein müssen. (Bild: Thinkstock)

Warum Incentives nicht unbedingt monetär sein müssen. (Bild: Thinkstock)

Gerade einmal 22 Prozent genügt als Anreiz für eine Onsite-Befragung ein Dankeschön vom Marktforschungsinstitut. Mehr als drei Viertel erwarten für ihr Feedback eine Entlohnung in Form von Incentives. Eine Entlohnung muss dabei aber nicht kostspielig sein: Ein Beitrag von einem Euro genügt. Das beliebteste Incentive ist bei acht von zehn Befragten die direkte Geldüberweisung auf ein Paypal-Konto. Auf Platz zwei steht für knapp zwei Drittel eine Baumspende. Auch andere spendenbasierte Alternativen wie eine 1-Euro-Spende an die SOS-Kinderdörfer oder Greenpeace finden zusammen immer noch mehr Zuspruch als monetäre Belohnungen in Form von Verlosungen, Gutscheinen oder Rabattcodes.

Die beliebtesten Incentives im Überblick:
1.    Direkte Geldüberweisung von 1 Euro auf ein Paypal-Konto (80 Prozent)
2.    Baumspende für ein Klimaschutzprojekt (64 Prozent)
3.    1-Euro-Spende an ein SOS-Kinderdorf (61 Prozent)
4.    Teilnahme an einer Verlosung von 5 x 100 Euro Amazon-Gutscheinen (54 Prozent)
5.    1-Euro-Spende an Greenpeace (52 Prozent)
6.    1-Euro-Gutschein für iTunes, Google Play etc. (49 Prozent)
7.    10-Prozent-Rabattcodes für einen Anbieter (48 Prozent)

Doch warum sind spendenbasierte Incentives wie die Baumpflanz-Aktion so attraktiv? Jeden Zweiten reizt der Beitrag zum Umweltschutz, jeder Vierte findet die sinnvolle Tat, die er damit erfüllt, ansprechend.

Gehen attraktive Incentives mit hoher Transparenz einher, erhöht sich die Teilnahmebereitschaft weiter. So verweigern vier von zehn Befragten die Teilnahme an Online-Umfragen vor allem aufgrund mangelnder Klarheit zum Auftraggeber (81 Prozent) oder dem Umfrageziel (74 Prozent). 78 Prozent stört dazu noch die Einladung via Pop-up-Fenster.

Zur Studie:
Die Studie wurde auf Basis von 512 Online-Nutzern im April 2015 durchgeführt, rekrutiert über das Online-Access-Panel von Lightspeed GMI.

dr

Veröffentlicht am: 25.11.2015

 

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