Unternehmen nutzen lieber Faxgeräte als Soziale Netzwerke

Bitkom: CeBIT-Pressekonferenz

14.03.2016

Acht von zehn deutschen Unternehmen nutzen laut einer Umfrage im Auftrag des Bitkom häufig das Faxgerät zur internen oder externen Kommunikation, nur halb so viele (40 Prozent) setzen Online- oder Videokonferenzen ein und sogar nur 15 Prozent Soziale Netzwerke.

Unternehmen haben großen Nachholbedarf bezüglich Digitalisierung, betont Bitkom auf der Auftakt-Pressekonferenz zur Cebit. (Bild: Deutsche Messe)

Unternehmen haben großen Nachholbedarf bezüglich Digitalisierung, betont Bitkom auf der Auftakt-Pressekonferenz zur Cebit. (Bild: Deutsche Messe)


Lediglich 58 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie über die erforderlichen Mitarbeiter im Unternehmen verfügen, um die Digitalisierung voranzutreiben. "Die Zurückhaltung bei der Nutzung sozialer Medien und beim Einstieg in die App-Ökonomie steht geradezu symbolisch für den noch zu zögerlichen Ansatz vieler Unternehmen bei der digitalen Transformation", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder in Hannover anlässlich der Auftakt-Pressekonferenz zur CeBIT. "Es geht heute nicht mehr in erster Linie um die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, es geht um völlig neue Geschäftsmodelle und die Frage, wer etwa in der datengetriebenen Plattformökonomie die Führung übernimmt." Die CeBIT als Leitmesse der digitalen Wirtschaft biete die Chance, sich über digitale Strategien und Technologien zu informieren.

Die CeBIT findet vom 14. bis 18. März in Hannover statt. Bitkom beschäftigt sich auf der CeBIT, die unter dem Motto "d!conomy" steht, mit Trends der Digitalisierung vom 3D-Druck über Virtual Reality und Robotics bis zum Internet of Things.

Zur Studie:

Bitkom befragte für die Studie 1.108 Unternehmen ab 20 Mitarbeiter.

dr

 

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