Royal Family: Queen und Prinz Harry am beliebtesten

Ipsos-Studie

Fans der königlichen Familie blicken am Samstag, 19.Mai, gespannt auf London und die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle. Wie es um die Beliebtheitswerte der Royals weltweit steht und wer die Queen in Sachen Popularität überholt hat, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Ipsos-Studie.

Prinz Harry & Meghan Markle © Buckingham Palace, royal.uk

Prinz Harry & Meghan Markle © Buckingham Palace, royal.uk

 

Die Queen und Prinz Harry sind derzeit die beliebtesten Mitglieder des britischen Königshauses weltweit. Jeweils 23 Prozent der Befragten in 28 Ländern stimmten für diese Kombination. Die internationale Studie von Ipsos ermittelte Prinz William (17 Prozent) und sein Frau Catherine (18 Prozent) auf den weiteren Top-Plätzen der Beliebtheitsskala. In Bezug auf seine Einstellung zu Großbritannien gab jeder zweite Befragte (51 Prozent) an, das Königshaus habe keinen Einfluss darauf, jeder vierte (23 Prozent) fühlt sich durch die Royals positiv beeinflusst in seiner Meinung über Großbritannien.

Junge Royals begeistern vor allem die Deutschen

In Deutschland führen die jungen Prinzen Harry (27 Prozent) und William (26 Prozent) unangefochten die royale Beliebtheitsskala an. Noch vor der Queen (15 Prozent) steht aus deutscher Sicht Williams Gattin Kate, die Herzogin von Cambridge, mit 19 Prozent. Meghan Markle, zukünftige Ehefrau von Prinz Harry schlägt mit zwölf Prozent in der Beliebtheit knapp Prinz George (zehn Prozent), den vierjährigen Spross von William und Kate.

© Ipsos

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Die Briten lieben Prinz Harry

Im weltweiten Vergleich ist die Queen in zwölf der 28 befragten Länder das beliebteste Mitglied, vor allem in Indien (38 Prozent), Ungarn (33 Prozent) und Malaysia (32 Prozent) ist man dieser Ansicht. In ihrem Mutterland rangiert Queen Elisabeth (32 Prozent) derzeit allerdings in der Beliebtheit deutlich hinter ihrem Enkel Prinz Harry (42 Prozent), der wiederum in weiteren zehn Ländern das Top Königshausmitglied ist. Außer seinen Landsleuten lieben ihn vor allem die Südafrikaner (42 Prozent) und Chilenen (39 Prozent). Meghan Markle, ab dem 19. Mai seine Ehefrau, startet im Beliebtheitsmittelfeld bei acht Prozent, die doppelte Sympathie bekommt sie aus ihrem Mutterland USA (16 Prozent). Viele sind jedoch noch verhalten bei diesem neuen königlichen Mitglied.

Positives Image durch die Königsfamilie?

Generell steht weltweit jeder vierte (24 Prozent) der britischen Königsfamilie uneingeschränkt positiv gegenüber, in Deutschland sieht es genauso aus. Besonders in Rumänien (51 Prozent) und Saudi-Arabien (45 Prozent) sind die Royals populär. Ganz anders sieht es in Argentinien und Spanien aus. Dort gibt es deutlich mehr negative als positive Stimmen.  Auch in der Türkei und Chile bleiben nach Abzug der negativen Stimmen nur 5 Prozent, die sich positiv aussprechen. 

Auf die Frage, ob bzw. wie sich durch das Königshaus die eigene Einstellung zu Großbritannien verändert, antwortet jeder Zweite, dass die royale Familie keinen Einfluss auf seine Meinung über das Vereinigte Königreich habe. Wenn es bei den Befragten jedoch eine Auswirkung hat, dann ist diese größtenteils positiv, z.B. in Indien und Rumänien (38 Prozent), Saudi-Arabien (35 Prozent) und Brasilien (33 Prozent). In Deutschland sieht jeder fünfte (20 Prozent) durch das Königshaus einen positiven Einfluss auf seine Einstellung zu Großbritannien, jeder zweite (50 Prozent) sagt, es mache keinen Unterschied.

Jeder Vierte an königlicher Hochzeit interessiert

Schaut man sich das Interesse in Bezug auf die royale Hochzeit am kommenden Samstag an, ist einer von vier Befragten (27 Prozent) an Informationen rund um das Event und Brautpaar interessiert. Hier stechen im Besonderen Indien (54 Prozent) und Südafrika (49 Prozent) heraus. Zwei Drittel  der Befragten (67 Prozent) sind nicht Interessiert, in Deutschland liegt das Desinteresse noch einmal höher bei 76 Prozent.

Zur Studie: Insgesamt wurden 20.793 Menschen zwischen dem 23.03 und dem 06.04.2018 interviewt. Die Befragung wurde über das Ipsos Online Panel in 28 Staaten weltweit durchgeführt. Ungefähr 1000 Teilnehmer im Alter von 18-64 Jahren wurden in Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Italien, Japan, Malaysia, Rumänien, Spanien, Großbritannien und den USA befragt. Ungefähr 500 Menschen im Alter von 16-64 Jahren wurden jeweils in Argentinien, Belgien, Chile, Deutschland, Ungarn, Indien, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Saudi-Arabien, Serbien, Südafrika, Südkorea, Schweden und der Türkei befragt.

Veröffentlicht am: 16.05.2018

 

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