Neues von Fleischkonsum und Kurzsichtigkeit

Medienspiegel

05.05.2017

Was erfahren Unternehmen, wenn sie ihren Kunden Gehör schenken? Wie kann man an althergebrachten Produkten noch so viel ändern, dass die Menschen begeistert reagieren – etwa bei Pommes und Duschen? Und was sagt der Braten über Werte? Lesen Sie es im Medienspiegel.

Kurzsichtig dank Smartphone? Möglich wärs. (Bild: mstaniewski - fotolia.com)

Als Teilnehmer der Marktforschungsbranche kennen Sie, liebe Leser, die Methoden ganz genau, um Wünsche und Wahrheiten der Konsumenten zu ergründen. Einen neuartigen Ansatz nimmt das PT-Magazin in den Mittelpunkt einer aktuellen Geschichte. "Storylistening hat auch anderen Marken dabei geholfen, ihre Geschichte zu finden und damit den Kunden in ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.“ Beim Storylistening geht es darum zu verstehen, welche Geschichten die Menschen über ein Unternehmen, über Marken zu erzählen haben. Es lohnt sich, genauer hinzuhören.

Frauen führen besser

Wir wussten es doch schon seit Langem. Frauen sind die besseren Chefs. Eine norwegische Studie, über die Spiegel online berichtet, liefert nun Belege für diese pauschale Vermutung. "Demnach seien Frauen klarer in ihrer Kommunikation, offener für Innovationen, gewissenhafter und besser darin, Mitarbeiter zu unterstützen“, heißt es in der Geschichte. Die Forscher der Norwegian Business School hatten 2.900 Führungskräfte unter die Lupe genommen.

Die Pommes-Gabel

Man kann auch in bestehenden und bewährten Systemen immer noch eine ganze Menge optimieren. Das zeigt McDonald’s aktuell am Beispiel der Pommes frites, wie Santiago Campillo-Lundbeck in HORIZONT berichtet. In seinem Heimatland hat der Burger-Gigant nun eine Lösung für den Konsum der frittierten Kartoffeln – eine Frittengabel namens Frork, die im Zentrum einer neuen Kampagne ist. "Der Frork soll allerdings nicht einfach nur die jüngere, online-affine Zielgruppe amüsieren, sondern vor allem für McDonald’s neue Signature Burger werben.“

Das iPhone und die Dusche

Um Innovation geht es auch in einem Interview, das Kerstin Dämon für die Wirtschaftswoche mit Jan Heisterhagen vom Armaturenhersteller Hansgrohe führt. Man könnte ja meinen: Wenn wir duschen oder baden, dann läuft Wasser aus der Leitung. Aber der Leiter des Produktmanagements berichtet von einem ausgeklügelten Prozess: "Wir arbeiten mit interdisziplinären Teams und externen Designern zusammen.“ Er erklärt auch, inwiefern moderne Duschen das iPhone von Apple nachahmen.

Konservative Fleischesser

Die Themen Fleischkonsum und Vegetarismus sind weltanschaulich aufgeladen. Eine Mainzer Psychologin hat nun untersucht, welche Überzeugungen so genannte "Karnisten“ gemeinsam haben. Im Gespräch mit Sascha Zoske von der Rhein-Main-Zeitung erklärt sie die Gedankenwelt der Menschen, die Fleisch aus Überzeugung essen. Fazit: "Überzeugte Fleischesser sind eher konservativ“.

Macht das Handy die Augen kaputt?

Wir hängen an Smartphones, was nicht nur unsere Seele prägt. Auch der Körper scheint unter dem Dauerkonsum zu leiden. Immer häufiger vermuten Mediziner, dass auch die Augen durch dieses Verhalten Schaden nehmen – schließlich wächst die Zahl der Kurzsichtigen unter jungen Menschen rapide. Das Internetradio detektor.fm hat den Mainzer Augenmediziner Norbert Pfeiffer zum Thema befragt. "Benutzen der Augen für die Nähe kann zur Kurzsichtigkeit führen“, sagt der Arzt.

Guter Eindruck in der Videokonferenz

Zu guter Letzt noch ein paar Tipps für den besseren Auftritt, wenn Sie einmal per Internetschalte mit Geschäftspartnern sprechen. Immer häufiger gehört ja die Videoübertragung im Konferenzraum dazu. Andrea König verrät auf CIO.de, wie man dabei Punkte sammeln kann. Überraschend: "Bei Gesprächen von Angesicht zu Angesicht sieht man dem Gesprächspartner direkt in die Augen. Bei Videokonferenzen gilt das nicht.“

Darüber könnte man mal nachdenken. Vielleicht bieten die kommenden Tage ja die Gelegenheit. In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

 

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