Kühlschrank & Co. – Onlineshops von Herstellern überzeugen nicht

Studie von research tools

08.02.2016

Nur in drei der zehn analysierten Onlineshops von Haushaltsgroßgeräte-Herstellern können Nutzer Großgeräte kaufen, in den übrigen gibt es überwiegend nur Zubehörteile. Laut einer Studie von research tools zeigen sich diverse Schwachstellen der Shops.

Bosch und Privileg können bei der der "E-Shop-Analyse Haushaltsgroßgeräte 2016" mit guten Trefferquoten bei der Produktsuche sowie Sortier- und Filtermöglichkeiten überzeugen. Klarstein hebt sich wiederum durch umfangreiche Produktinformationen, persönliche Berichte, Expertenmeinungen und das Testimonial Enie van de Meiklokjes ab.

Während sich Bauknecht den Preisvergleichen in neun unterschiedlichen Warengruppen zufolge im unteren Preissegment wiederfindet, spricht Elektrolux mit breiten Preisspannen unterschiedliche Käufergruppen an. Die Versandkosten variieren zwischen kostenfreiem Versand und knapp neun Euro. Bei Klarstein und PKM läuft der Versand generell kostenfrei.

Den Servicegedanken setzen zwei Shops mit einer 24/7-Beratungshotline um, ein Shop verzichtet ganz auf eine Hotline. Die anderen sieben Shops sind an durchschnittlich 50 Stunden pro Woche erreichbar. Während die Möglichkeit der Gastbestellung fast überall angeboten wird, gibt es Kundenbewertungen, Testberichte sowie Weiterempfehlungen nur vereinzelt. Nur vier Shops machen einen Kauf auf Rechnung möglich, die Hälfte akzeptiert PayPal. In einem Shop kann sogar ausschließlich mit Kreditkarte bezahlt werden. Das abschließende Ranking verdeutlicht research tools zufolge ein enormes Gefälle der Gesamtperformance, das aus den Schwachstellen einzelner Shops resultiert.

Zur Studie:
Die "E-Shop-Analyse Haushaltsgroßgeräte 2016" von research tools untersucht Onlineshops der zehn Herstellermarken von Haushaltsgroßgeräten Bauknecht, Bosch, Electrolux, Hoover, Klarstein, Miele, Panasonic, PKM, Privileg und Siemens.

dr

 

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