Jugendliche Schuhkäufer: Design und Preis sind wichtigste Kriterien

04.08.2014

Esslingen am Neckar – Bereits im jugendlichen Alter wird die weibliche Passion für Schuhe deutlich. 83 Prozent der 14-bis 17-jährigen Mädchen begeistern sich für Schuhe. Laut der „Studie Schuhmarkt-Zielgruppe Jugendliche 2014“ von research tools ist das wichtigste Kaufkriterium für Jugendliche ein attraktives Design gefolgt von einem günstigen Preis. Die Ausgabenbereitschaft der Jugendlichen liegt dabei etwas unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

Etwa fünf Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung sind Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. Dies entspricht etwas mehr als 3,4 Millionen Menschen. 85 Prozent der Jugendlichen haben noch kein eigenes Einkommen.

Insgesamt begeistern sich knapp 60 Prozent der Jugendlichen für Schuhe, wobei die Werte deutlich über denen der Gesamtbevölkerung liegen. Im Geschlechtervergleich der Jugendlichen zeigt sich die weibliche Passion für Schuhe bei 83 Prozent der Mädchen. Hingegen werden nur bei 38 Prozent der Jungs bei diesem Thema Gefühle geweckt. Fast zwei Drittel der Jugendlichen wissen über die neusten Modetrends Bescheid. 

Adidas ist die beliebteste Schuhmarke, sowohl in der Zielgruppe als auch in der Gesamtbevölkerung. Es folgen Nike, Converse und Foot Locker in der Beliebtheitsskala der Jugendlichen. Diese Marken haben vergleichsweise hohe Anteile in der Zielgruppe und schöpfen somit ihr Potenzial überproportional gut aus. Neben Damenschuhspezialist Tamaris haben besonders Esprit und Buffalo hohe Anteile an jungen Mädchen. Fila und Foot Locker zeigen leicht erhöhte Anteile bei Jungs. Jugendliche kaufen im Vergleich häufiger Schuhe in der Filiale einer Modemarke, während die Gesamtbevölkerung einen höheren Anteil an Fachgeschäften hat. 

Im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung kaufen Jugendliche sowohl Sportschuhe als auch Alltagsschuhe deutlich häufiger. Dabei liegt die Ausgabebereitschaft erstaunlicherweise nur leicht unter den Werten der Gesamtbevölkerung. So sind 16 Prozent der Jugendlichen bereit, für Schuhe zwischen 100 und 150 Euro auszugeben. In der Gesamtbevölkerung fällt der Anteil für dieses Preissegment mit 20 Prozent nur unwesentlich höher aus. 

Das wichtigste Kaufkriterium für Jugendliche ist ein attraktives Design, gefolgt von einem günstigen Preis, der gewünschten Marke und einer hohen Qualität. In der Geschlechterbetrachtung sind für Mädchen ein attraktives Design und ein günstiger Preis besonders wichtig, während für Jungen neben dem Design die Marke Kriterium Nummer zwei ist. In der Gesamtbevölkerung hat eine hohe Qualität erste Priorität. 

Zur Studie: Die „Studie Schuhmarkt-Zielgruppe Jugendliche 2014“ von research tools basiert annähernd 1.500 Interviews mit ausgewählten Personen, die zwischen 14 und 17 Jahre alt sind. 

ah

 

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Das könnte Sie auch interessieren

Ipsos

Erfolgsgeschichte EU?

Erfolgsgeschichte EU? (Bild: VanderWolf Images - fotolia.com)

24.03.2017 - Vor 60 Jahren unterschrieben Belgien, Frankreich, Westdeutschland, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Wie Bürger auf die heutige EU blicken, hat Ipsos in einer internationalen Studie untersucht. weiterlesen

 
Medienspiegel

Smartphones, Sex und Sterne

Männer, die auf Smartphones starren (Bild: santypan - fotolia.com)

24.03.2017 - Ticken die Digital Natives wirklich so anders als ihre Vorgänger? Warum möchte die ungarische Regierung einem niederländischen Bierkonzern sein Wahrzeichen verbieten? Und was passiert jetzt mit der Weltwirtschaft? Erfahren Sie es in unserem Medienrückblick der Woche. weiterlesen

 
Nielsen

Lebensmitteleinzelhandel in Westeuropa wächst weiter

supermarkt-eisenhans-fotolia

24.03.2017 - Nielsen zeigt anhand einer Analyse des Lebensmitteleinzelhandels, dass 61 Prozent des Wachstums in Westeuropa 2016 auf das Konto der frischen Lebensmittel und Süßwaren beziehungsweise Snacks gehen. weiterlesen

 

KKR will GfK von der Börse nehmen

23.03.2017 - Im SDax ist die GfK bereits wegen des geringen Streubesitzes seit dem gestrigen Mittwoch nicht mehr gelistet. Nun fordert der Investor KKR die Zwangsabfindung der restlichen Kleinaktionäre. Dann würde GfK nach 17 Jahren von der Börse verschwinden. weiterlesen

 
Gallup

Schlechte Führungskräfte verursachen Verluste von 105 Milliarden Euro jährlich

Schlechte Führungskräfte verursachen Verluste von 105 Milliarden Euro jährlich (Bild: contrastwerkstatt - fotolia.com)

23.03.2017 - Der Anteil von Arbeitnehmern, die eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben, stagniert laut Engagement Index 2016 von Gallup bei 15 Prozent. Ebenso viele Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt – und das mit weitreichenden Folgen für die Unternehmen. weiterlesen

 

Werbung

Über marktforschung.de

Branchenwissen an zentraler Stelle bündeln und abrufbar machen – das ist das Hauptanliegen von marktforschung.de. Unser breites Informationsangebot rund um die Marktforschung richtet sich sowohl an Marktforschungsinstitute, Felddienstleister, Panelbetreiber und Herausgeber von Studien, Marktdaten sowie Marktanalysen als auch an deren Kunden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe.

facebook twitter google plus