Immer noch Gender Diversity in Marktforschungsbranche

WIRe Studie

13.09.2017

In einigen Bereichen haben sich Verbesserungen eingestellt, doch die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bleibt der Marktforschungsbranche noch erhalten. Für nachhaltige Veränderung müsste Vielfalt als gewinnbringende Unternehmenseigenschaft verstanden werden, so eine Studie.

Immer noch Gender Diversity in Marktforschungsbranche (Bilder: geralt - pixabay.com)

Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Marktforschungsbranche nimmt nur langsam ab. (Bilder: geralt - pixabay.com)

 

Wie Women in Research (WIRe) mit der Studie “Gender and Career Advancement in the Research Industry“ nun zeigt, haben sich seit der Vorgängerstudie von 2012 in der Marktforschungsbranche einige Veränderungen eingestellt – allerdings bleibt auch einiges beim Alten.

Erziehungszeiten, männlich geprägte Unternehmenskulturen und Gehälter bleiben für Frauen größere Hürden als für Männer. So verkleinerte sich der Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern auf Senior-Level zwar durch Bonuszahlungen. Allerdings wachsen die Gehaltsunterschiede zwischen Elternteilen immer noch und sind auf einem beträchtlichen Niveau. Männer haben außerdem immer noch mehr Top-Positionen inne – besonders in großen Unternehmen. 

Wie die Studienergebnisse nahe legen, müssten sich Unternehmen mehr auf die Bedürfnisse aktueller und zukünftiger Eltern einrichten. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle, Partnerschaften mit örtlichen Kindergärten oder ähnlichen Einrichtungen, sowie eine generell bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Studie “Gender and Career Advancement in the Research Industry“ wurde von Women in Research (WIRe) in Kooperation mit Lieberman Research Worldwide und FocusVision unter 1.000 weiblichen und männlichen Marktforschern im Juli 2017 durchgeführt.

jvdm

 

Kommentare (1)

  1. Sebastian Götte am 13.09.2017
    Genau genommen ist es ja positiv, wenn in der Mafo "immer noch Gender Diversity" vorherrscht. Bezeichnet sie doch die gezielte Förderung geschlechtlicher Parität ;-). Hoffen wir, sie bleibt der Mafo erhalten!

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