FUTOPOLIS: Das Zeitalter der Städte

Zukunftsinstitut: Megatrend Urbanisierung

In Kooperation mit dem Architektur-Büro GRAFT hat sich das Zukunftsinstitut dem Megatrend Urbanisierung gewidmet. Die Studie "FUTOPOLIS – Stadt, Land, Zukunft" zeigt auf, wie technologische und soziale Entwicklungen ineinandergreifen müssen, um die Lebensräume der Zukunft lebenswert zu gestalten.

(Bild: spanda - pixabay)

Urban-Sein wird zur Mindset-Frage (Bild: spanda - pixabay)

 

Städte sind die neuen Zentren der Macht: Ihre Bedeutung als Akteure einer global vernetzten Welt wächst, Veränderungen werden verstärkt auf lokaler und weniger auf nationaler Ebene vorangetrieben. Für Unternehmen bietet das die Möglichkeit, echte Innovationen voranzubringen, Städte als experimentierfreudige und offene Orte für neue Entwicklungen zu nutzen und auf eine vielfältige Auswahl an Wissensarbeitern und kreativen Köpfen zurückgreifen zu können.

Hybride Lebensräume 

Die Stadt wird künftig von einem autogerechten zu einem menschengerechten Ort, an dem Mobilität ganz selbstverständlich ein Mix aus vielen verschiedenen Transportmitteln ist, die ineinander greifen. Sowohl im Personen- als auch im Gütertransport. Voraussetzung dafür ist das Bedürfnis der Bewohner nach gesünderen und nachhaltigeren Städten verknüpft mit kommunaler und wirtschaftlicher Initiative. Die disruptiven Mobilitätsinnovationen werden aber nicht von den traditionellen Autobauern kommen. Die Bedürfnisse und somit in Folge auch der Markt differenzieren sich aus – und bietet neue Möglichkeiten. Laut Studie wird sich die gewohnte Aufteilung des Lebensraums zwischen Stadt und Land künftig mehr und mehr auflösen. Es entstehen hingegen hybride Lebensräume und fließende Übergänge. Urban-Sein hat nicht mehr mit dem Lebensraum per se zu tun, sondern wird zur Mindset-Frage. Die Sehnsucht des Städters nach dem Landleben eröffnet wiederum einen Markt für Produkte und Dienstleistungen rund um den Charme des Dörflichen und Natürlichen.

 

 

 

 

Veröffentlicht am: 12.02.2018

 

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