DSGVO: Drastischer Anstieg an Beschwerden

INNOFACT-Studie

Noch immer haben viele Unternehmen die Regeln der DSGVO nicht umgesetzt. In Berlin, Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen wurden dafür bereits Bußgeldbescheide verschickt. Der Trend dürfte sich auch im nächsten Jahr fortsetzen, denn die Behörden verzeichnen deutschlandweit einen drastischen Anstieg solcher Beschwerden.

Nur ein Viertel aller Firmen haben die DSGVO bereits umgesetzt (Bild: geralt - Pixabay)

Nur ein Viertel aller Firmen haben die DSGVO bereits umgesetzt (Bild: geralt - Pixabay)


Nach einer Umfrage von Bitkom von Ende September 2018 hat erst jede vierte Firma (24 Prozent) die Regeln der DSGVO vollständig umgesetzt. Weitere 40 Prozent wollen es größtenteils geschafft haben, weitere 30 Prozent teilweise. Fünf Prozent der Unternehmen haben aber dann erst angefangen, sich mit den neuen Datenschutzregeln zu befassen.

Bei Nicht-Umsetzung der DSGVO drohen Bußgelder

Bei Verstößen gegen die Verordnung kann es für die Unternehmen teuer werden. Das Regelwerk sieht Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes vor. Die zuständigen Stellen teilten mit, dass in Berlin und Baden-Württemberg bereits die ersten Strafen bevorstehen. Auch die Behörde in Nordrhein-Westfalen hat erste Bußgeldbescheide verschickt. Und der Trend dürfte sich im nächsten Jahr fortsetzen, denn die Behörden verzeichnen überall einen drastischen Anstieg an Beschwerden – in Hamburg hat sich die Zahl beispielsweise verdoppelt, in Baden-Württemberg verdreifacht.

Zur Studie: Im Juli 2018 wurden 1.000 Personen persönlich befragt.

Sie haben noch Fragen zur DSGVO? In unserem DSGVO FAQ lesen Sie die Antworten.

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