DARWINCI Kongress: Alexa, wie kaufen wir in Zukunft ein?

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Am 10. Oktober 2018 fand erstmals der DARWINCI Kongress in den Kölner Balloni Hallen statt. Marktforscher diskutierten angeregt darüber, welche konkreten Auswirkungen die Digitalisierung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag hat.

Bild: marktforschung.de

 

von Gessica Mirra

Welche konkreten Auswirkungen wird die Digitalisierung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag haben? Mit dieser und weiteren Fragen lockte der DARWINCI Kongress am Mittwoch, den 10. Oktober, erstmals in die Kölner Balloni Hallen. Pünktlich um 10 Uhr morgens ging es los. Moderatorin Claudia Dichter rief Poetry Slammerin Dominique Macri auf die Bühne, die den Tag einstimmte und ihr Gedicht "Es ist schön" performte. Den ersten Vortrag des Vormittags hielt dann Karl-Heinz Land, CEO der neuland GmbH. In seinem Vortrag "Die neue Exponentialität und Mechanik der digitalen Ökonomie" kam er auf die "Erde 5.0" zu sprechen. Mit dieser fünften Industrialisierung, die bereits begonnen hat, erwarten uns unter anderem Roboter, die Dienstleistungen übernehmen (im Jahr 2021) und tragbares Internet (2022). Die Schreibtisch-Jobs, wie wir sie heute kennen, wird es ab dem Jahr 2025 auch nicht mehr geben, so Land.

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Wie Unternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung klug und erfolgreich gestalten können, wurde auf dem Kongress auch durch weitere Speaker aus der Praxis diskutiert, von Claudia Willvonseder, internationale Marketing-Chefin von Ikea etwa, die der Welt einen digitalen Imbusschlüssel wünscht, sowie der Entwicklerin und Mitgründerin der trackle GmbH, Katrin Reuter. Sie stellte zukunftsweisende Ideen eines vernetzten Temperatursensors für ein neuartiges Fertilitätsmanagement vor. Weitere Redner und Gäste waren Sabine Loch, Senior-Projektleiterin des rheingold instituts, und die Künstlerin Johanna Reich.

"In Zeiten der Digitalisierung verspüren die Menschen Sehnsucht nach Materialisierung"

In seinem Vortrag sprach Stephan Grünewald, CEO des rheingold instituts, zum Thema "Auswirkungen des digitalen AppSolutismus auf Alltag und Gesellschaft" und fragte sich, was die Technologie mit dem Menschen macht. Er ist sich sicher, in Zeiten der Digitalisierung verspüren die Menschen Sehnsucht nach Materialisierung. Diesen Gedanken nahm auch Sebastian Buggert in seinem Beitrag "Alexa, wie kaufen wir in Zukunft ein?" auf. Er stellte die Frage, wie konkret Sprachassistenten unseren Alltag verändern. Dafür hatte das rheingold institut Konsumenten im Alter von 20 bis 75 Jahre nach ihren Erfahrungen mit Alexa befragt. Die Antworten waren ganz unterschiedlich. So äußerte sich eine Befragte skeptisch: "Mit den ganzen Daten, das ist schon unheimlich, aber ich denke da eigentlich kaum drüber nach". Und eine weitere Stimme: "Ich musste 75 Jahre alt werden, um eine Frau zu finden, die mir nicht widerspricht".

Im Anschluss an die Vorträge freuten sich alle auf die After-Kongress-Party und die persönlichen Gespräche mit den Experten.

Bild: marktforschung.de

Veröffentlicht am: 10.10.2018

 

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