Bouldern, Ballern, Finanzieren

Medienspiegel

14.07.2017

Der Handelsgigant Amazon sorgt in aller Welt für Angst und Schrecken. Warum? Kreativmenschen sollten sich über immer mehr Zahlen und Daten freuen. Wie bitte? Hallensport bringt ein Freiheitsgefühl. Wie kann das sein? Lesen Sie es in unserem Medienspiegel.

Bouldern (altanaka - fotolia.com)

Was gibt das Klettern an aufgestellten Wänden in Indoor-Parks den Menschen? (Bild: altanaka - fotolia.com)

Von Tim Farin

Was macht Amazon für andere Händler so gefährlich? Darum geht es in der Titelstory der neuen WirtschaftsWoche. In der Vorschau im Netz benennen Henryk Hielscher und Mattias Hohensee die Faktoren für den Erfolg des E-Commerce-Giganten. Omnipräsenz, Hightech, Vertikalisierung und Kooperationen. "Wie kein zweites Unternehmen dominiert die Bezos-Truppe inzwischen das Online-Geschäft der westlichen Welt und schreckt die Konkurrenz", urteilen die Autoren.

Marktforschung und Kreation

Freigeistige Kreativarbeit und zahlengetriebene Analyse – wie passt das zusammen? Gut, findet Mark Burow, Creative Director und Head of User & Brand Experience Namics. "Kreative müssen Marktforschung als Chance begreifen", steht über seinem Gastbeitrag für absatzwirtschaft.de. "Je besser ein Unternehmen seine Zielgruppe sowie ihre Bedürfnisse und Wünsche versteht, desto stringenter lässt sich deren Customer Experience über alle Touchpoints hinweggestalten – auf allen Kanälen, zu jeder Zeit und an jedem Ort."

Drei Millionen für Start-up

Das Berliner Start-up POSpulse beschafft Daten zur Kundenzufriedenheit und Produkte, indem es so genannte "Shopscouts" losschickt und die Erfahrungen über eine App sammeln lässt. Kim Richters berichtet auf Gründerszene.de, dass dieses Geschäft bei Investoren zieht. Drei Millionen Euro hat POSpulse nun in einer Finanzierungsrunde eingesammelt. "Mit dem frischen Kapital will das Startup, das mittlerweile 43 Mitarbeiter beschäftigt, nun seine Plattform ausbauen", berichtet Richters.

Chancen für die Grüne Wirtschaft?

Eigentlich ist die Sache klar: Unsere Art zu wirtschaften und zu konsumieren zerstört unsere eigenen Lebensgrundlagen – also ist es höchste Zeit umzusteuern. Doch nicht nur der US-Präsident Donald Trump hat sich von politischen Minimalzielen verabschiedet, um die schlimmsten Effekte zu begrenzen. Die Deutsche Welle blickt in ihrem Programm "Made in Germany" auf die Grüne Wirtschaft in Zeiten von Trump. Es geht um Kohle, Solarenergie und ein Urlaubsziel in der Toskana.

Big Business mit Profizockern

E-Sport, also organisierte Wettbewerbe im Computerspielen, ist für viele Zeitgenossen immer noch eine Kuriosität. Doch bei jungen Menschen ist es eine Mainstream-Unterhaltung – und der Markt ist gewaltig. "256 Millionen Menschen schauten 2016 anderen gelegentlich oder regelmäßig beim Computerspielen zu, hat das Marktforschungsinstitut Newzoo ermittelt; 2019 sollen es 345 Millionen sein", schreibt Florentin Schumacher in seiner Reportage über das Spielen und das damit verbundene Business in Capital. "Wie aber konnte ein einst wunderliches Hobby wie Computerspielen binnen weniger Jahre ein Millionenpublikum gewinnen?"

Trend an Wänden

Ein anderer Sport liegt ebenfalls im Trend, ganz analog und mit der Kraft vieler Muskeln zu bewältigen: Das Bouldern. Wie kommt es zu dieser Mode und was gibt das Klettern an aufgestellten Wänden in Indoor-Parks den Menschen? Ja, es gibt Leute, die dort Freiheit erleben. Das Internetradio detektor.fm ist der Sache nachgegangen. Astrid Wulf hat sich unter Boulderer begeben und den Reiz der bunten Routen mit ihnen besprochen. Vielleicht ja auch Inspiration für regnerische Ferientage?

Darüber könnte man mal nachdenken. Vielleicht bieten die kommenden Tage ja die Gelegenheit. In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

 

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