Bausparkassen vernachlässigen Kommunikation

research tools

21.11.2016

In der "Marketing-Mix-Analyse Bausparen 2016“ von research tools treten drei von zehn untersuchten Bausparkassen mit Werbeausgaben von jeweils mehr als zehn Millionen Euro hervor. Auch im Konditionencheck zeigen sich die Anbieter heterogen.

Insgesamt positionieren sich die Bausparkassen auf dem Markt der Bausparverträge über abweichende Produktfeatures und Konditionen. Bei den Konditionen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Einige Bausparkassen sind im Pricing wenig stringent. Im Vergleich von zehn Nutzerprofilen schreiben vier Bausparkassen zugleich einmal den geringsten und einmal den höchsten Betrag gut. Die beiden Anbieter BHW und Deutsche Bank Bauspar bieten bei diesen Vergleichen am häufigsten das höchste Bausparguthaben.

Ein Angebotsvergleich ist für den Kunden bei sieben der zehn Anbieter über die Onlinerechner auf den Websites möglich. Eine weitere Option sind Vergleichsportale, jedoch zeigen die Anbieter hier keine durchgehende Präsenz. Von 20 analysierten Portalen finden sich die Unternehmen in nur drei bis 13 Portalen. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hebt sich hier ab durch die höchste Anzahl an Top-Listungen. Im Fokus des Vertriebsmarketings stehen die Kooperationen mit Banken und Versicherungen.

Der von einem Großteil der Unternehmen vernachlässigte Bereich Kommunikation wird von LBS, Schwäbisch Hall und Wüstenrot dominiert. Diese drei Anbieter werben medial mit jeweils zweistelligen Millionenbeträgen. Die LBS zeigt sich zudem überaus aktiv in der Pressearbeit, Schwäbisch Hall und Wüstenrot sind in Social Media überdurchschnittlich präsent.

Zur Studie:

Die "Marketing-Mix-Analyse Bausparen 2016“ von research tools gibt Einblick in das Marketingverhalten der zehn berücksichtigten Anbieter Aachener Bausparkasse, Alte Leipziger, Badenia, Bausparkasse Schwäbisch Hall, BHW Bausparkasse, BKM, Deutsche Bank Bauspar, LBS, Signal Iduna, Wüstenrot.

dr

 

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