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Empathie als Schlüsselfaktor What the World needs most: EMPATHY.

Von Menschen und Marken gelebt: Empathie als Schlüsselfaktor für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Theresa Ebel, Head of empathy bei september Strategie & Forschung, erklärt, warum ihr Herzensthema Empathie ganz oben auf die Agenda gehört.

Theresa Ebel, Head of empathy - september Strategie & Forschung (Bild: september Strategie & Forschung)

(Bild: september Strategie & Forschung GmbH)

Empathy als „Abteilungsname“ ist eher ungewöhnlich. Was hat es damit auf sich?

Wir haben uns als Unternehmen vor rund zwei Jahren bewusst dafür entschieden, unsere Expertise für gesellschaftlich relevante Themen wie Alltagsrassismus, Hate Speech, das Frauenbild 2022 oder Lateral Violence zu nutzen. Diese Themen sind konfliktbeladen und schaden, wenn man sie nicht angeht, der gesamten Gesellschaft.

Psychologische Marktforschung und damit das tiefgehende Verständnis der Bedürfnisse von Menschen ist unsere Kernkompetenz. Mit der Unit empathy leisten wir unseren ganz eigenen Beitrag zum gesellschaftlichen und unternehmerischen Diskurs. Wir sind der festen Überzeugung, dass die aktuellen gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Herausforderungen nur mit einer anderen Denke gelöst werden können – und für diesen Ansatz ist Empathie die Grundlage. Unser Ziel ist, einen Beitrag zu einem fairen Miteinander zu leisten, Menschen und Unternehmen durch Wissensvermittlung zu befähigen und gemeinsam an Ideen für eine Gesellschaft und Arbeitswelt zu arbeiten, in der alle gerne leben.

(Bild: september Strategie & Forschung GmbH)

(Bild: september Strategie & Forschung GmbH)

Das sind durchaus komplexe Themen. Wie sind Sie beispielsweise ganz konkret beim Thema Hate Speech vorgegangen?

Für das Thema Hate Speech haben wir ein mehrstufiges Forschungsdesign gewählt, um das Phänomen zu verstehen, der Fokus lag auf den Auswirkungen von Hass im Netz auf die Betroffenen: Zunächst haben wir Expertinnen-Interviews geführt, eins mit einer Betroffenenberaterin der Hilfsorganisation HateAid und eins mit der Social Media-Expertin und Aktivistin Louisa Dellert, zu ihren persönlichen Erfahrungen mit Hass im Netz. Danach haben wir Tiefeninterviews mit Betroffenen im Alter von 16 bis 60 Jahren durchgeführt. Aus diesen Erkenntnissen haben wir Fragen für eine repräsentative Online-Befragung mit knapp 1.050 Teilnehmer:innen abgeleitet, die alle bereits in unterschiedlicher Ausprägung mit Hass im Netz in Berührung gekommen waren.

„Wir leben in einer Multikrisenzeit. Ein “back-to-normal“ wird es nicht geben. Umso wichtiger ist aus unserer Sicht der tiefgehende Diskurs darüber, wie wir unser Miteinander konstruktiv, fair und empathisch gestalten können – gerade in Zeiten von Angst und Unsicherheiten.“

Wie bringen Sie die Ergebnisse an die richtige Stelle?

Unsere Erkenntnisse veröffentlichen und teilen wir auf ganz unterschiedliche Weise – unser Ziel ist es dabei immer, so viele Menschen wie möglich zu erreichen – für echte Aha- Momente und klare Handlungsimpulse für den persönlichen und beruflichen Alltag. Für Hate Speech haben wir Videopräsentationen für Interessierte aus Marktforschung, Marketing, Media und Presse durchgeführt, die auf erfreulich großes Interesse gestoßen sind.

Mit unseren Key Note- und Trainings-Formaten zu den Themen „Empathisch handeln, empathisch führen“ aber auch „Stressmanagement“ sowie unserem neuen Format zum Thema „Haltung für Marken entwickeln“ wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, Marken- und Arbeitswelt mit wichtigen Skills für jetzt und die Zukunft auszustatten.

Zu Alltagsrassismus habe ich bei einer Fachkonferenz, den Kinderwelten, mit Programmverantwortlichen und Produzent:innen diskutiert, inwieweit auch Medien zu einem besseren Miteinander beitragen können und müssen. Beim EMOTION Women’s Day habe ich gemeinsam mit der Marketingchefin von Tamaris eine Masterclass zu empathischer Führung gehalten und mit den Netzpiloten im Podcast Tech & Trara mit Moritz Stoll über Empathie im Alltag gesprochen. Beim Markenaward der Absatzwirtschaft habe ich gemeinsam mit Annette Schuh von RMS und Norman Wagner von der Telekom zum Thema soziale Verantwortung in der Wirtschaft diskutiert – die Bandbreite ist riesig!

„Die Veränderung sind wir! Nur, indem jede und jeder einzelne sich über seine blinden Flecken klar wird und den eigenen Handlungsspielraum erkennt, können wir echte Verantwortung dafür übernehmen, wie gutes Zusammenleben und gute Zusammenarbeit gestaltet werden können. Diese Fragen stellen sich für HR genauso wie für Markenführung. Wir sind mit september empathy daher immer auf der Suche nach Kooperationsparter:innen, die gemeinsam und empathisch Zukunft gestalten wollen.“

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Über die Person

Head of empathy - september Strategie & Forschung

Theresa Ebel ist Head of empathy bei september Strategie & Forschung und forscht dort zu gesellschaftlich relevanten Zeitgeistthemen, um Empathie auf sozialer, unternehmerischer und individueller Ebene zu fördern. Sie ist seit 14 Jahren in der psychologischen Markt- und Bedürfnisforschung tätig, leitet Studien, berät Kund:innen strategisch, moderiert Workshops und Trainings, schreibt Fachartikel und hält Vorträge.

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