Rogator: MobilitätsTRENDS 2018 Umfragen am liebsten per Notebook oder PC

Die steigende Bedeutung der Mobile-Onlineforschung bringt Herausforderungen und Diskussionspotenzial für die Forschenden mit sich: Fragebogenlängen, Frageformulierungen und Skalenformate müssen angepasst werden. Was noch?

Durch die Untersuchung von mehr als 300 Onlinestudien, die im Zeitraum von 2016 bis 2019 bei Rogator durchgeführt wurden, ließ sich feststellen, dass lediglich 20 Prozent der Studien ohne Mobilanteil stattfanden. 50 Prozent der Studien wiesen einen Mobilanteil von höchstens fünf Prozent auf: Es ergab sich so ein Median von fünf Prozent bzw. ein arithmetisches Mittel von 21,8 Prozent über alle ausgewerteten Studien hinweg.

Somit kann der Mobile-Research-Trend auf Basis der eigenen Ergebnisse nicht ohne weiteres als dominierend für die Onlineforschung bezeichnet werden. Dabei gelte es jedoch zu beachten, dass die ausgewerteten Projekte überwiegend aus dem B2B-Bereich stammen und diese Tendenzen im B2C-Bereich anders gestaltet sein könnten, schreibt Rogator.

Beschränkte Präferenz für Smartphone 

Trotz der Tatsache, dass ein Großteil der Menschen regelmäßig mobil im Internet vertreten ist, präferieren die meisten Personen für die Teilnahme an Online-Befragungen überwiegend ein Notebook bzw. einen Desktop-PC. Diese Erkenntnisse lassen sich durch die Studienergebnisse von Rogator und exeo zur Akzeptanz und Präferenz von unterschiedlichen Gerätetypen in einem Online-Interview über insgesamt vier Untersuchungswellen aufzeigen. 

Die Analyse verdeutlicht, dass das Smartphone nicht das primäre Gerät der Wahl für die Studienteilnahme ist (B2C, Access Panel). Auch in der Gruppe der Smartphone-Besitzer entscheidet sich die Mehrheit der Studienteilnehmer gegen eine Teilnahme per Smartphone. Knapp 90 Prozent der Probanden präferieren einen Desktop-PC oder Laptop zum Ausfüllen des Fragebogens. Lediglich 6-12 Prozent der Smartphone-Nutzer akzeptieren gar keinen Desktop-PC für das Interview. Demgegenüber gibt etwa ein Fünftel der Studienteilnehmer per Smartphone an, dass sie ohne die Smartphone-Nutzungsoption nicht an der Studie teilgenommen hätten. 

 

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