Lebensversicherungen Studie von TNS Infratest: Mangelnde Bereitschaft zur Altersvorsorge

Laut einer Studie von TNS Infratest sind sich Arbeitnehmer bewusst, dass ein dringlicher Bedarf für die eigene private Altersvorsorge besteht. 48 Prozent der berufstätigen Bundesbürger gibt zu, dass ihre private Altersvorsorge noch nicht vollständig geregelt ist.

Nur jeder dritte Bundesbürger ist allerdings bereit, sich heute finanziell etwas einzuschränken, um zusätzlich in die private Altersvorsorge zu investieren. "Das Problem wird als unangenehm empfunden und auf die lange Bank geschoben", so Manfred Kreileder, Versicherungsexperte bei TNS Infratest.

Zudem ist die Bereitschaft der Bundesbürger gering, langlaufende Sparverpflichtungen einzugehen. Gefragt sind dagegen flexibel gestaltete Angebote der Versicherungswirtschaft, die sich unkompliziert an veränderte Lebensumstände anpassen lassen. Die klassischen Lebens- und Rentenversicherungen gelten den meisten Bürgern angesichts des niedrigen Garantiezinses mittlerweile als unattraktiv. Die neuen Angebote mit höherer Renditechance bei gleichzeitig höherer Volatilität sind nach Einschätzung von Manfred Kreileder noch recht wenig bekannt und sie passten außerdem nicht so gut zu der weit verbreiteten Risikoaversion der Deutschen.

Laut Studie besitzen die neuen Lebensversicherungsmodelle prinzipiell zwar das Potenzial, der Altersvorsorge mit Hilfe kapitalbildender Versicherungen zu neuer Attraktivität zu verhelfen. Allerdings werden diese Angebote bislang noch wenig wahrgenommen und bedürfen eines qualifizierten Beraters, um die damit verbundenen Vorzüge transparent zu machen.

Zur Studie: TNS Infratest führte insgesamt 1.406 persönlich-mündliche Interviews. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ für die deutsche Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.

dr

 

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