SKOPOS Nachhaltigkeit: Die Lücke zwischen Ambition und Handlung

Nicht nur im Alltag spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle, sondern es ist auch ein entscheidendes Thema für Unternehmen. Zum Beispiel wenn es darum geht, neue Talente und die bestehenden Mitarbeitenden zu begeistern. Das gilt nicht nur für die "Generation Greta". Alle Altersklassen legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Doch halten Unternehmen, was sie ihren Mitarbeitenden versprechen? SKOPOS VIEW hat mit dem Nachhaltigkeitsfragebogen ein neues Instrument entwickelt, mit dem Unternehmen überprüfen können, wie ihre internen Maßnahmen erlebt und bewertet werden.

Bundesaußenministerin Barbock mit dem Minister für Nachhaltigkeit und Umwelt von Singapur (Bild: picture alliance / photothek | Janine Schmitz)

Ein Bewusstsein, wie wichtig Nachhaltigkeit ist und klare Ambitionen diese umzusetzen sind bei den meisten Unternehmen und bei deren Mitarbeitenden bereits vorhanden. Eine echte Transformation erfordert jedoch ein tiefes Verständnis, klares Engement und eine ganzheitliche Sichtweise. 

Das Ziel besteht in einer guten und schnellen Umsetzung der Nachhaltigkeits-Tranformation. Die Ermittlung des Status-Quo hilft dabei, ein Bewusstsein zu schaffen und größere Schritte in Richtung nachhaltigen Denkens zu machen. 

Es werden unterschiedliche Aspekte beleuchtet

Insgesamt sechs Aspekte stehen bei dem Ansatz der Nachhaltigkeitsbefragung von SKOPOS VIEW im Vordergrund: 

  1. Allgemein: Wie nachhaltig ist das Unternehmen aus der Sicht der Mitarbeitenden im Allgemeinen?
  2. Mindset: Wie nachhaltig ist das Mindset der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung? Findet das Thema Nachhaltigkeit bei strategischen Entscheidung Berücksichtigung?
  3. Verhaltensrichtlinien: Gibt es konkrete Verhaltensrichtlinien im Unternehmen? Sind diese verständlich und zielführend? Werden sie von den Mitarbeitenden und der Geschäftsführung auch gelebt?
  4. Infrastruktur: Wie sieht die interne Infrastruktur in Hinblick auf nachhaltiges Arbeiten aus? Werden Rahmenbedingungen zum nachhaltigen Arbeiten geschaffen? Gibt es Zuständige, die das Thema Nachhaltigkeit vorantreiben?
  5. Engagement: Gibt es konkrete CO2-Reduzierungsmaßnahmen? Werden nachhaltige und soziale Projekte finanziell und/oder ehrenamtlich unterstützt?
  6. Außenwahrnehmung. Stimmt das Innenleben und die Außenwahrnehmung bezüglich der Nachhaltigkeit überein? Werden nachhaltige Initiativen nach außen kommuniziert, die innen bereits gelebt werden?

Hinzukommen noch offene Fragen zu Wünschen und Anregungen, welche dem Unternhemen dabei helfen könnten, in Sachen Nachhaltigkeit weiterzukommen.

Es ist wichtig, die Lücke zwischen Ambition und Handlung zu schließen

„Uns ist wichtig, dass es nicht nur bei einer Befragung zu diesem relevanten Thema bleibt. Denn für Unternehmen sollte die Priorität darauf liegen, die Lücke zwischen Ambition und Handlung zu schließen. Geeignete Maßnahmen dafür sind die Wahl eines Sustainability Committees und das systematische Messen und Erfassen der Nachhaltigkeit, ebenso wie die Verankerung der Nachhaltigkeit in der Führungsebene und die Integration in die Strategie- und Innovationsprozesse“,

so Marielle Schweizer, Managing Director bei SKOPOS VIEW.

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  1. Nic am 03.08.2022
    Um ehrlich zu sein, ist es mir total egal ob das Office nachhaltig bestromt wird oder mein Laptop aus nachhaltigen Materialien & lokaler Produktion ist.

    Privat achte ich stark auf solche Themen, aber wer macht denn seine Berufswahl und gesamte (finanzielle) Zukunft davon abhängig? An der Berufswahl hängt doch so immens viel unumstößlich hinten dran, das ist doch vollkommen abwegig, das aus einer Momentaufnahme zu treffen, was aktuell als nachhaltig gilt.

    Natürlich würde ich ungern für einen Konzern arbeiten, der sein Geld (hypothetisch!) damit verdient, Schweröl in CO2 umzuwandeln.
    Aber habe ich die Auswahl zwischen mehreren ähnlichen Unternehmen der gleichen Branche, ist Nachhaltigkeit sicher nicht Grund, mich für das eine oder das andere Unternehmen zu entscheiden...

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