Zum Web-Seminar am 26.10., 10h. Marktforschung am Limit – Wir müssen reden!

Was bisher geschah? Die Kolumne von Thomas Koch in der Meedia, dazu viel Applaus aus der Branche bei LinkedIn, eine Replik von Benedikt Lüthi, ein Kommentar von Jens Krüger und eine Einordnung der Ereignisse auf marktforschung.de. Es ist an der Zeit zu sprechen!

Geschrieben wurde in Bezug auf die Kolumne "Marktforschung am Limit" genug. Es ist Zeit zu reden. (Bild: picture alliance / PantherMedia | Valeriy Kachaev)

Die Dramatik vieler Fernsehserien, vor allem aus Hollywood, lebt davon, dass Menschen nicht vernünftig miteinander sprechen. Es wird viel übereinander oder hintenrum gesprochen, aber wenig miteinander. Und das Drama nimmt seinen Lauf.

Im Nachgang der viel diskutierten Kolumne „Marktforschung am Limit“ von Media-Urgestein Thomas Koch, die am 5. September auf Meedia.de erschienen ist, wurde viel geschrieben, geliket und kommentiert, aber wenig miteinander gesprochen.

Das wurde mir spätestens dann bewusst, als Sabrina Gehrmann und ich mit Thomas Koch telefonierten, um ihn zu fragen, ob er an einer Podiumsdiskussion zu den Kernaussagen seiner Kolumne teilnehmen würde. Wir mussten ihn nicht lange bitten. Das Interesse von Thomas Koch an der Diskussion war unmittelbar vorhanden, da er selbst viele Jahre in der Markt- und Medienforschung gearbeitet hat und sich selbst eigentlich als „Fan der Marktforschung“ bezeichnen würde.

Melden Sie jetzt noch kostenlos für die Diskussionsrunde am 26. Oktober an.

Die Kernthesen seiner Kritik:

  1. Es gebe eine YouGovisierung der Marktforschung. „Inzwischen ist es völlig normal, online ein paar Hundert Menschen zu befragen und tagtäglich irgendwelche PR-trächtigen Erkenntnisse zu irgendeinem Thema rauszuhauen. Nennen wir es die YouGovisierung der Marktforschung. Qualität und Repräsentativität bleiben auf der Strecke – die Ergebnisse sind oft wertlos.“
  2. Die heutige Generation der Marktforschenden würde nicht aus den Fehlern ihrer Vorgänger-Generation lernen. Daher gebe es keinen Fortschritt, sondern aktuell gar einen Rückschritt in der Marktforschung.

Wer sitzt auf dem Podium?

Explizit kritisiert wurden in der Kolumne zwei Firmen: YouGov und Civey. Aus beiden Häusern haben sich Verantwortliche gefunden, die an der Runde teilnehmen werden:

  • Benedikt Lüthi ist General Manager von YouGov in der DACH-Region. Er ist außerdem seit sechs Jahren CEO des Schweizer Instituts Link, die vor kurzem von YouGov übernommen wurden.
  • Gerrit Richter ist Gründer und CEO von Civey. Er vertritt seine Kollegin Janina Mütze, die zu dem Zeitpunkt leider verhindert ist.

Zusätzlich konnten wir Christian Thunig, Managing Partner von Innofact, Mitglied im Vorstand des BVM und außerdem viele Jahre in verantwortlichen Positionen bei der Verlagsgruppe Handelsblatt tätig.

Um welche Fragen geht es?

In dieser Runde wollen wir ausgehend von der Kritik Thomas Kochs über folgende Fragen sprechen:

  • Führt die zunehmende Demokratisierung der Forschung zwangsläufig zu einem schlechteren Image der Branche?
  • Was muss die professionelle Marktforschung tun, um nicht immer wieder durch „schlechte“ Umfragen in Misskredit gezogen zu werden?
  • Welche Rolle müssen die Verbände der Marktforschung in diesem Geflecht einnehmen? Wie können Qualitätsrichtlinien nicht nur formuliert, sondern auch umgesetzt werden? Wie kann der zukünftige Umgang mit dem Repräsentativitätsbegriff aussehen?

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Über die Personen

Holger Geißler ist Geschäftsführer und Mitgründer des Smart News Fachverlag, der die beiden Branchenportal marktforschung.de und CONSULTING.de betreibt. Er ist außerdem Mitglied in der Geschäftsführung der succeet GmbH, Veranstalter der Leitmesse der Insight Industry.

Holger Geißler ist Geschäftsführer und Mitgründer des Smart News Fachverlag, der die beiden Branchenportal marktforschung.de und CONSULTING.de betreibt. Er ist außerdem Mitglied in der Geschäftsführung der succeet GmbH, Veranstalter der Leitmesse der Insight Industry.

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