GfK Handelspanel Hörgerätemarkt: starkes Wachstum

Ein höherer Gesamtabsatz, gestiegene Durchschnittspreise – diese Faktoren bescherten dem Markt für Hörgeräte ein Wachstum von 5,5 Prozent. Das sind die Ergebnisse des GfK-Hörgerätepanels.

1,24 Millionen Hörgeräte wurden 2016 verkauft. Die Durchschnittspreise stiegen auf 1.142 Euro (2015: 1.086 Euro). Beides trieb den Gesamtumsatz. Dieser wuchs auf 1,42 Milliarden Euro. 2016 waren sogenannte Receiver-in-Canal-Geräte (RIC) erstmals die Bauform, die den meisten Umsatz brachte – einen Anteil von 46 Prozent. Ebenfalls dynamisches Wachstum erzielten Geräte, die im Ohr getragen werden (IdO). Der Anteil am Gesamtumsatz beträgt 11 Prozent, er wuchs 2016 um 27 Prozent.

Trend zur hochwertigen Ausstattung

Umsatzpotenziale gibt es für neue Bedien- und Komfort-Features. Sowohl bei den RIC- als auch bei den IdO-Modellen entwickelte sich ein Trend hin zu technisch hochwertig ausgestatteten Modellen. Dies schlug sich in einer generellen Erhöhung des Gesamtdurchschnittspreises nieder. Das Segment Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) blieb davon jedoch unberührt. Hier werden weiterhin überwiegend Geräte verkauft, die innerhalb des Zuzahlungsrahmens der gesetzlichen Krankenkasse liegen.

Im Handelspanel erfasst GfK Abverkaufsdaten über repräsentative Stichproben der unterschiedlichen Absatzkanäle und rechnet diese auf den jeweiligen Gesamtmarkt hoch. Für das Hörgerätepanel erfasst GfK seit 2012 Handelsumsätze in Deutschland.

 

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  1. Gustav Sucher am 07.01.2019
    Hallo, ich kann mir gut vorstellen, dass Hörgeräte immer mehr verkauft werden. Umso mehr Funktionen das Hörgerät hat, desto mehr kann man hören. Es gibt so viele Menschen, denen man damit helfen kann. Danke für alles!

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