"Die Marktforschungsbranche verändert sich derzeit rasant"

Dr. Roland Abold - Head of Sales & Project Management Office Germany and Switzerland bei der GfK - wurde vor wenigen Tagen bei der Mitgliederversammlung des ADM in den dortigen Vorstand gewählt. Auf marktforschung.de verrät Abold, welche Bedeutung die neue Rolle für ihn hat und welche Projekte als nächstes anstehen.

Dr. Roland Abold (Bild: Roland Abold, GfK)

Dr. Roland Abold (Bild: Roland Abold, GfK)

marktforschung.de: Herr Abold, Sie wurden in den ADM-Vorstand gewählt – was bedeutet das für Sie?

Roland Abold: Der ADM steht für mich als Synonym für "gute“ und qualitativ hochwertige Marktforschung. Es freut mich daher sehr, dass ich mich künftig aktiv in die Vereinsarbeit einbringen kann. Ich danke den ADM Mitgliedern für ihr Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den anderen Vorständen.

marktforschung.de: Der ADM verfolgt wichtige Ziele, wie beispielsweise die Wahrung und Förderung der Wissenschaftlichkeit der Markt- und Sozialforschung. Welchen Beitrag können und wollen Sie persönlich leisten, um diese Ziele zu erreichen?

Roland Abold: Die Marktforschungsbranche verändert sich derzeit rasant und es ist extrem spannend, wohin die Reise für die Institute geht. Es kommen neue Themen, Methoden und Unternehmen auf den Markt. Andere Bereiche verlieren an Bedeutung. In dieser Phase massiver Veränderungen ist es aus meiner Sicht wichtiger denn je, zu definieren, was moderne Marktforschung und insbesondere Qualität in der Marktforschung heute und in Zukunft ausmacht. Unter anderem hoffe ich hier, einen kleinen Beitrag zu diesem großen Thema leisten zu können.

marktforschung.de: Sie leiten bei der GfK den Stabsbereich “Sales Office“ – wie bekommen Sie ihre tägliche Arbeit und ihre neue Aufgabe unter einen Hut?

Roland Abold: Auch bei GfK beschäftige ich mich intensiv mit dem Wandel unserer Branche. Mit meinem Team sorge ich dafür, dass unsere Marketing- und Vertriebsmaßnahmen und damit auch die Lösungen, die wir unseren Kunden anbieten, attraktiv und relevant sind.  Insofern kann ich vieles aus meiner täglichen Arbeit beim ADM einbringen. Und von meiner Geschäftsführung werde ich in meinem Engagement sehr unterstützt, so dass ich optimistisch bin, beide Aufgaben gut miteinander vereinbaren zu können.

marktforschung.de: Welches Projekt bei GfK steht als nächstes bei Ihnen an?

Roland Abold: Die GfK befindet sich derzeit in einem umfassenden Transformationsprogramm. Wir stellen unsere Kunden noch stärker in den Mittelpunkt und arbeiten an digitalen Innovationen. Ein wichtiger Bestandteil der Transformation ist eine klare Vertriebsaufstellung in unseren Regionen, an der ich mit meinem Team derzeit aktiv arbeite.

Das Interview führte Maike Alvarado.

 

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