Ipsos Studie Deutsche nehmen den Begriff Senioren positiv wahr

Der Begriff “Senioren“ ist in Deutschland meist positiv besetzt. Anders als der Ausdruck “Alte“ wird er mit guten Aspekten assoziiert, auch die betroffene Zielgruppe mag die Bezeichnung, so eine Studie.

Für beinahe jeden zweiten Deutschen (44 Prozent) ist der Begriff Senior eine “charmante Bezeichnung für alte Menschen“. Ein ähnlich großer Anteil verbindet mit dem Begriff eine gewisse Erfahrung. Auch die Zielgruppe selbst findet den Begriff Senior (21 Prozent der 55-70-Jährigen) besser als zum Beispiel das im Marketing verwendete Best Ager. Die Assoziation mit einer gewissen Erfahrung ist in der Gruppe der älteren Befragten deutlicher ausgeprägt (51 Prozent) als bei den 16-24-Jährigen (39 Prozent).  Die Befragten der letzten Altersgruppe verbinden mit dem Begriff häufiger äußere Erscheinungsmerkmale wie Falten und graue Haare (25 Prozent) als die älteren Befragten (16 Prozent). Wohlstand wird vergleichsweise selten mit Senior assoziiert, jedoch findet dies auch eher bei jüngeren Befragten (10 Prozent) als bei den älteren Teilnehmern statt (3 Prozent). Ob jemand ein Senior ist, hängt überdies für 40 Prozent der Befragten nicht vom Alter sondern vom Verhalten ab. Das sieht mehr als jeder zweite (53 Prozent) Senior (55-70 Jahre) auch so.

In der Wahrnehmung der Befragten sind Senioren – so der Durchschnitt – Menschen ab einem Alter von 62,5 Jahren. Meist nannten die Befragten ein Alter von 60 Jahren, ein Drittel sieht die Altersgrenze dort. Ein weiteres Drittel findet, Menschen sind ab 65 Jahren Senioren. Die jüngeren Befragten nennen tendenziell häufiger eine niedrigere Altersgrenze als die älteren Teilnehmer: Die 16-24-Jährigen setzen sie bei 61,1 Jahren, die 65-70-jährigen bei 65,4 Jahren.

Ipsos befragte online 1.000 deutschsprachige Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren im i:omnibus von Ipsos Observer. Diese Online-Befragung fand zwischen dem 14. und 18. Juli 2017 statt.

io

 

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