GfK-Studie Beliebter als man denkt: Guthabenkarten

Guthabenkarten im Supermarkt kennt jeder, aber werden diese auch in größeren Stückzahlen verkauft? Das kann man so sagen: Von Juli bis Dezember 2018 wurden rund 33,5 Millionen solcher Karten im deutschen Handel verkauft. Die GfK hat einige interessante Zahlen und Fakten zusammengetragen.

Guthabenkarten bei Aldi Süd (Bild: Aldi Süd)
Guthabenkarten bei Aldi Süd (Bild: Aldi Süd)

Laut Studie ist der Markt für Guthabenkarten in Deutschland von Juli bis Dezember 2018 auf 814 Millionen Euro gewachsen. Am beliebtesten sind Guthabenkarten von Amazon. Und die meisten Karten verkaufen die Discounter, allen voran Aldi Süd. Das Unternehmen verkauft knapp ein Drittel aller Guthabenkarten. 

Beliebtes Geschenk

Im zweiten Halbjahr 2018 kauften Verbraucher in Deutschland insgesamt 33,5 Millionen Guthabenkarten. Während die eine Hälfte davon verschenkt wurde, war die andere Hälfte für den Eigenbedarf gedacht. Im Durchschnitt gaben Verbraucher pro Karte 24 Euro aus. Insgesamt 17 Prozent der Deutschen ab 10 Jahren haben von Juli bis Dezember 2018 mindestens eine Guthabenkarte gekauft. 

Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass vor allem junge Verbraucher Geld dafür ausgaben. Insgesamt 19 Prozent der 10 bis 20-Jährigen, und damit der größte Anteil, haben im zweiten Halbjahr 2018 mindestens eine Guthabenkarte erworben. Während männliche Befragte in dieser Altersgruppe bevorzugt Guthabenkarten aus der Kategorie Gaming (z.B. Google Play, Steam, World Warcraft etc.) kauften, waren Telefon-Prepaid-Karten bei weiblichen Befragten im gleichen Alter besonders beliebt. 

Zur Studie: Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie "Der Markt für Guthabenkarten" und basieren auf einer Online-Erhebung des GfK Entertainment Panels. Im Januar 2019 wurden dazu 14.000 Personen ab 10 Jahren, davon 2.335 Guthabenkartenkäufer, befragt. 

 

Weitere Informationen zum Unternehmen auf marktforschung.de:

PREMIUM

GfK SE

Nürnberg

GfK SE

8000+

Seit über 85 Jahren vertrauen uns Kunden weltweit, indem wir sie bei geschäftskritischen Entscheidungsprozessen rund um…

Diskutieren Sie mit!     

Noch keine Kommentare zu diesem Artikel. Machen Sie gerne den Anfang!

Um unsere Kommentarfunktion nutzen zu können müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Weitere Highlights auf marktforschung.de