Angestellte erhalten kaum gesundheitsfördernde Angebote

Netigate-Studie

In einer aktuellen Umfrage stellt Netigate fest, dass nur wenige der befragten Bundesbürger von ihren Arbeitgebern gesundheitsfördernde Angebote erhalten. Dem geringen Angebot steht aber auch eine noch geringere Nachfrage gegenüber.

Wieso nehmen Angestellte nur selten Betriebssportangebote an? (Bild: SnapwireSnaps - Pixabay)
Wieso nehmen Angestellte nur selten Betriebssportangebote an? (Bild: SnapwireSnaps - Pixabay)

Ein Drittel der befragten Angestellten (35 Prozent) erhalten in ihren Unternehmen gesundheitsfördernde Angebote. Zu diesem Ergebnis kommt Netigate in einer aktuellen Umfrage. Diese Angebote umfassen in erster Linie ergonomische Büroeinrichtungen (54 Prozent), gefolgt von Betriebssport (51 Prozent) und der Bereitstellung von Obst, Wasser oder Tee (50 Prozent). Was jedoch überrascht: Das geringe Angebot steht einer noch geringeren Nachfrage gegenüber. So werden ergonomischen Einrichtungen und Betriebssportangebote von den Befragten eher selten in Anspruch genommen (39 Prozent und 20 Prozent).

"Die Ergebnisse unserer Umfrage legen den Schluss nahe, dass dem Gesundheitsgedanken im deutschen Arbeitsalltag eher wenig Bedeutung zukommt", sagt Rainer Schätzlein, Managing Director Professional Services der Netigate Deutschland GmbH. "Das ist insofern überraschend, da die Mehrheit (58 Prozent) der Arbeitnehmer, denen gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten werden, einen positiven Einfluss auf ihre Arbeitsleistung und ihren Arbeitsalltag feststellt."

Zur Studie: Für die Panelstudie "Gesundheit am Arbeitsplatz" beantworteten 1.530 Personen vom 23. Januar bis zum 9. Februar einen Online-Fragebogen von Netigate. 51 Prozent der Befragten waren Frauen und 49 Prozent Männer. Alle Teilnehmer waren Angestellte in Voll- oder Teilzeitbeschäftigungen.

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