Imagestudie Marktforschungsdienstleister 2018 | marktforschung.dossier

Imagestudie Marktforschungsdienstleister 2018

Lars-O. Gayk (Geschäftsführer) und Matthias Richter (Projektmanager)
Lars-O. Gayk (Geschäftsführer) und Matthias Richter (Projektmanager)

Von Lars-O. Gayk und Matthias Richter, marktforschung.de

Das Image eines Unternehmens, eines Produkts, einer Marke oder auch einer Dienstleistung ist ein Gesamteindruck, der sich aus unterschiedlichen Assoziationen wie Erfahrungen, Gefühlen, Einstellungen und Meinungen zusammensetzt. Ein Großteil des Prozesses, der zum Entstehen dieses ganzheitlichen Bildes führt, läuft dabei unbewusst ab.

Dass das Image als "Visitenkarte nach außen“ ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen ist, haben diese schon lange verinnerlicht: Nicht umsonst vergeben sie teils große Budgets für Imagekampagnen und andere Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.

Marktforschungsinstitute bieten ihren Kunden als Leistung häufig Imageanalysen an, die dazu dienen, den Gesamteindruck messbar zu machen. Dadurch können Verbesserungspotenziale erkannt und Strategien entwickelt werden, um ein Soll-Image zu erreichen. Doch wie sieht es eigentlich mit den Marktforschungsanbietern selbst aus? Für diese ist das eigene Image sogar in mehrfacher Hinsicht relevant:

  • Erstens: Image und Akzeptanz in der Bevölkerung. Dies trifft sowohl auf das einzelne Unternehmen als auch auf das Gesamtimage der Branche zu. Ob Umfrageteilnehmer, Testpersonen oder Nutzer – eine Einwilligung ist meist Voraussetzung für Marktforschung…
  • Zweitens: die Wahrnehmung der eigenen Mitarbeiter. Je mehr sich beispielsweise der Projektverantwortliche auf Dienstleisterseite mit dem eigenen Arbeitgeber identifiziert, desto stärker macht sich dessen Motivation auch beim Kunden bemerkbar. Dies hat auch einen Einfluss auf…
  • Drittens: die externe Imagewahrnehmung seitens der Kunden – und zwar Marktforschungs- oder Marketingverantwortlichen in Unternehmen, die als Auftraggeber in Erscheinung treten und auf deren Vertrauen die Dienstleister angewiesen sind.

Letzteres haben wir wieder intensiv im Rahmen unserer großen Branchenerhebung analysiert. Dabei ging es um die Kernfragen: Wie bekannt sind die einzelnen Anbieter? Wie sieht es mit der Weiterempfehlungsbereitschaft aus und wie werden verschiedene Imagedimensionen eingeschätzt?
Dabei haben wir uns dieses Jahr nicht nur die großen Institute angesehen, sondern küren zusätzlich die "Insider Tips Smaller Agencies“, eine Auswahl an Empfehlungen für kleinere Anbieter (Full-Service), die Brancheninsider ausgesprochen haben.

Imagestudie

Imagestudie Marktforschungsdienstleister 2018

Drei Jahre nach der letzten Veröffentlichung der marktforschung.de Imagestudie wollen wir es wieder wissen: Wie bekannt sind die einzelnen Akteure? Wie hoch ist die Bereitschaft, die einzelnen Institute weiterzuempfehlen und wie ist es um deren Image bestellt?

Hier geht´s zu den Artikeln mit Studienergebnissen:

Teil 1: Auftraggeber zeichnen positives Bild
Teil 2: Hohe Methodensicherheit, Optimierungsbedarf bei der Innovationskraft großer Full-Service Institute
Insider Tips Smaller Agencies - die Branche empfiehlt

Die Studienergebnisse werden dabei von interessanten Beiträgen von Branchenexperten begleitet. Freuen Sie sich auf Interviews und Fachbeiträge sowohl mit/von Auftraggebern als auch Dienstleistern sowie Handlungsempfehlungen von unabhängigen Beratungsagenturen! Dabei geht es vorrangig um Unterschiede in der Zusammenarbeit mit großen und kleinen Instituten, den Aufbau eines guten Unternehmensimages und um eine strategische Krisenkommunikation.

Die "Akte Marktforschung“ von SPIEGEL ONLINE hat die Branche dieses Jahr ordentlich umhergetrieben und die Gemüter erhitzt. Unsere Leser und auch wir selbst haben auf marktforschung.de interessante und kontroverse Diskussionen mitverfolgt. Da die Befragung zur Imagestudie (Full-Service) direkt in den Wochen nach den erhobenen Manipulationsvorwürfen an die Branche stattfand, war es für uns besonders interessant zu beobachten, ob sich die Imagewerte aus Sicht der Endauftraggeber auf breiter Anbieterfront im Vergleich zu 2015 verschlechtert haben. Außerdem haben wir explizite Fragen dazu gestellt, welche Auswirkungen die Brancheninsider erwarten und wie sie die Berichterstattung wahrgenommen haben. (Mehr dazu in Kürze).

In der zweiten Jahreshälfte widmen wir uns außerdem dem Image der Segmente der Online-Panels, Befragungssoftware und Felddienstleister (CATI/Face-to-Face). Letztere standen bei der Spiegel-Berichterstattung im Fokus, zwei große Anbieter aus diesem Bereich sind mittlerweile insolvent. Im Rahmen einer weiteren Befragungswelle wollen wir die Qualitätsdebatte nochmal thematisieren. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns auch an dieser Stelle wieder tatkräftig unterstützen und bedanken uns nochmals für die bisher rege Teilnahme, die in diesem Jahr besonders erfreulich war!

Über marktforschung.de

Branchenwissen an zentraler Stelle bündeln und abrufbar machen – das ist das Hauptanliegen von marktforschung.de. Unser breites Informationsangebot rund um die Marktforschung richtet sich sowohl an Marktforschungsinstitute, Felddienstleister, Panelbetreiber und Herausgeber von Studien, Marktdaten sowie Marktanalysen als auch an deren Kunden aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe.

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