Gehaltsstudie 2017: Gehalt, Zusatzleistungen, Arbeitszufriedenheit – Editorial

Horst Müller-Peters (Herausgeber marktforschung.de)

Von Horst Müller-Peters, marktforschung.de

Leuchtfeuer im Gehalts-Dschungel

Verdiene ich genug? – ist eine Frage, die sich Mitarbeiter zu recht und jedes Jahr aufs Neue stellen. Umgekehrt fragen sich Chefs und Personalabteilungen, ob die Gehälter angemessen oder schon zu hoch sind und welche Vergütung bei Neuanstellungen oder Beförderungen üblich ist.

Meist fehlt es aber an Transparenz und unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten. Für die Marktforschungsbranche gibt der Gehaltscheck von marktforschung.de seit mittlerweile sieben Jahren eine klare Orientierung. Gewissermaßen ein Leuchtfeuer sowohl für Mitarbeiter als auch Arbeitgeber, wenn es um die Einschätzung der Gehälter geht.

Die deutsche Wirtschaft brummt und der Nachwuchs wird demoskopisch bedingt immer knapper. Damit wird Erfolg auf dem Stellenmarkt und die Frage der richtigen Vergütung für die Unternehmen noch wichtiger als zuvor. Der prosperierende Stellenmarkt auf marktforschung.de gibt ein gutes Bild davon. Daher haben wir in diesem Jahr ein spezielles Angebot für die Unternehmen entwickelt: Durch einen Ganzjahreszugang zu unserem Gehaltsrechner können diese unbegrenzt Gehaltsauswertungen für ihre gewünschten Vergleichsgruppen vornehmen.

Unterschätzte Nebenleistungen

Aber nicht nur das Fixgehalt entscheidet, sondern auch das „Drumherum“. Neben Arbeitsatmosphäre, Work-Life-Balance oder Weiterbildungsangeboten – Themen die wir schon in den letzten Jahren vertieft haben, gehören dazu besonders die Nebenleistungen wie Firmenwagen, Zuschüsse, betriebliche Altersvorsorge, Handyverträge etc. Gemeinsam mit variablen Gehaltsanteilen bilden diese Nebenleistungen einen Schwerpunkt der diesjährigen Gehaltsstudie.

Hohe Zufriedenheit – wenig Perspektive?

Auch die Soft Facts des Arbeitsmarktes haben wir analysiert. Ob Arbeitsstunden, Überstundenausgleich oder Urlaubsanspruch – auch hier liefert die Gehaltsstudie klare Vergleichswerte. So viel vorweg: Erfreulich ist die insgesamt hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter in der Branche, während es mit den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten vielfach hapert.

Orientierung auch für Freiberufler

Spezialisten und Berater oder einfach Puffer und billiger Ersatz für feste Mitarbeiter? Seit jeher spielen Freiberufler in der Branche eine wichtige Rolle. Erstmals weisen wir in diesem Jahr zusätzlich auch Vergleichsgrößen für Freiberufler aus – zu Tagessätzen, Auslastung und Jahresumsatz anhand der verrechneten Personentage. Hinzu kommen Gehaltsvergleiche für die Mitarbeiter in Organisation und Verwaltung von Marktforschungsinstituten und wie schon in den Vorjahren zwischen betrieblichen und Instituts-Marktforschern.

Lisa, Eva, Michael und Georg

Zahlen sind abstrakt, Gesichter sind konkret – das gilt selbst für Forscher. Abschließend haben wir Ihnen daher vier „typische“ Marktforschungspositionen beschrieben. Lisa, Eva, Michael und Georg repräsentieren stellvertretend eine große Zahl von Marktforschern in Deutschland.

Ich wünsche unseren Lesern viel Spaß beim Lesen. Aber vor allem viel Erfolg für Ihre nächsten Verhandlungen, egal ob es um Honorar, Gehalt oder Nebenleistungen geht!

Ihr
Horst Müller-Peters
(Herausgeber)

Softwarepartner

Die Gehaltsstudie 2017 erscheint in Zusammenarbeit mit unserem Softwarepartner Questback.

Wir danken den Sponsoren der Gehaltsstudie:

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