„Ergebnisse einfach kurz online nachschauen - das ist das Ideal.“

Das Interview zum Webinar: Franziska Scharch, Holger Geißler, DataLion

Ein beliebtes Thema dieser Tage im Webinarraum von marktforschung.de: Dashboards, die komplexe Daten zusammenfassen und mit Übersichtlichkeit und Visualisierung punkten. Im Webinar am 25. September stellten Franziska Scharch und Holger Geißler Möglichkeiten vor, das "perfekte Dashboard" zu bauen, um Unternehmen das Leben im Umgang mit präsentierten Daten etwas leichter zu machen. Wir fragten nach, auf was sich die Teilnehmer freuen dürfen.

Franziska Scharch, Holger Geißler

Franziska Scharch, Holger Geißler

marktforschung.de: Das Thema Dashboard erfreut sich scheinbar großer Beliebtheit, die Anmeldezahlen für Ihr Webinar sind erfreulich. Warum ist das Interesse an diesem Thema so groß? Was fehlte bislang im Bereich Datenaufbereitung?

Franziska Scharch: Das Thema ist für viele noch vergleichsweise neu. Noch fehlen die Standards, wie man vorzugehen hat. Auf was muss ich alles achten? Diese Fragen wollen wir im Webinar beantworten. Daneben haben viele Unternehmen bereits erste Erfahrungen mit Dashboards gesammelt und gemerkt, dass die Entwicklung zwar aufwendig und teuer ist, sich damit aber nicht automatisch der Erfolg einstellt. Viele Dashboards schlafen im Laufe der Zeit ein, weil sie nicht mehr genutzt werden. Das hat oft mit Fehlern bei der Konzeption und Schwächen in der UX zu tun.

marktforschung.de: Daten sollen Unternehmen helfen, Entscheidungen zu fällen und wenn möglich die richtigen. Ermöglicht ein übersichtliches Dashboard auch, schneller auf den Punkt zu kommen?

Holger Geißler: Ja, auf jeden Fall. Kunden von uns nutzen Dashboards z.B. direkt in Workshops mit den Projektbeteiligten. So nach dem Motto: "Wo liegt das Problem? – Wir schauen direkt nach!" Diese Möglichkeit ist neu. Statt einem langen Bericht, der alle möglichen Breaks bereithält, kann man die Ergebnisse einfach kurz online nachschauen. Das ist zumindest das Ideal.

marktforschung.de: In der Ankündigung zum Webinar schreiben Sie in der Überschrift: "Wie baue ich das perfekte Dashboard?" Wer soll denn bauen?

Franziska Scharch: Wir stellen mit unserer Software ein Dashboard-Tool zur Verfügung, das intuitiv und leicht zu bedienen ist. So können die Institute und Unternehmen einfach und flexibel selbst ihre Dashboards bauen. Natürlich haben wir auch einen Support und falls die Ressourcen im Unternehmen fehlen sollten, übernehmen wir gerne. 

marktforschung.de: Ihnen kommt es ja auch darauf an, bei der Visualisierung zu punkten. Auf was kommt es hier an? Auf was springen die Kunden in der Regel an und woher wissen Sie, was sie möchten?

Holger Geißler: Es kommt darauf an, dass jeder unmittelbar erkennt, was dargestellt wird. Und, dass man sich schnell zurechtfindet. Dashboards sind dann gut, wenn jeder Nutzer schnell versteht, was eigentlich abgebildet ist und welche Möglichkeiten der Auswertung das System bietet. Das ist aber durchaus eine Herausforderung, da oft ganz unterschiedliche Zielgruppen mit ganz unterschiedlichem Vorwissen im Unternehmen mit einem Dashboard zu tun haben. Idealerweise fragt man die Nutzer bereits vor der Konzeption, welche Anforderungen sie später an das Dashboard haben werden. Und wichtig sind diverse Tests im Laufe der Entwicklung. Sonst steht man am Ende da, das Dashboard ist entwickelt, aber keiner nutzt es.

marktforschung.de: Vielen Dank für das Gespräch! 

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Das Interview führte Tilman Strobel

Veröffentlicht am: 13.09.2018

 

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