„Die klassische Marktforschung ist langsam, teuer und muss Kunden Fragen stellen, um an Insights zu kommen.“

Vorstellung der Finalisten beim Start-up Online-Pitch

„Genius“, so heißt das Core-Produkt des Berliner Start-ups BEYONDATA. Das Unternehmen wurde 2017 von Dr. Friedemann Weber und Sebastian Siebert gegründet und analysiert Daten aus digitalen Verhaltensdatenquellen mit den Skills der „klassischen Marktforschung“.

„Genius“, so heißt das Core-Produkt des Berliner Start-ups BEYONDATA. Das Unternehmen wurde 2017 von Dr. Friedemann Weber und Sebastian Siebert gegründet und analysiert Daten aus digitalen Verhaltensdatenquellen mit den Skills der „klassischen Marktforschung“. Der Name „Genius“ ist eine klare Ansage an den Markt. Die Kunden von „Genius“ erhalten mit dem Tool einen umfassenden Blick in alle Lebensbereiche von Kundengruppen und auf die Umfelder ihrer Marken und Produkte.

Wie würden Sie Ihr Geschäftskonzept in einem Satz beschreiben?

Beyondata: Wir bringen die ständig wachsenden Möglichkeiten aus neuen Datenquellen mit den bewährten Analyse-Skills der „klassischen“ Marktforschung zusammen, um unsere Kunden mit passgenauen Insights für Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung zu versorgen. Wir nennen das data-inspired consulting.

Wie kam es zu der Gründung Ihres Start-ups? Was ist Ihr Gründungsmythos?

Beyondata: Wir beiden Gründer kennen uns schon aus dem Studium, haben ziemlich lange und gut in unterschiedlichen Positionen miteinander gearbeitet. Wir haben beide einen Marktforschungs- Hintergrund und haben in den letzten 20 Jahren häufig darüber gesprochen, wohin sich die Marktforschung im Zuge der Digitalisierung entwickelt. Wir waren uns beide immer sehr einig, dass da vor allem viele Chancen und Möglichkeiten liegen. Mit unserer Insights-Solution Genius hatten wir dann eine gute Produktidee gefunden und einen großen Pilotkunden, der von dem Ansatz ebenso überzeugt war wie wir, so dass die Gründung von BEYONDATA sehr naheliegend war.

Welches Kundenproblem adressieren Sie?

Beyondata: Die klassische Marktforschung ist langsam, teuer und muss Kunden Fragen stellen, um an Insights zu kommen. Mit unserer Insights-Solution Genius lösen wir diese Probleme.

Genius liefert quantitative Daten für die relevanten Handlungsfelder im Marketing. Das Tool bezieht seine Daten aus den wichtigsten digitalen Verhaltensdatenquellen. Wir decken mit Genius ein Standard-Set von knapp 30.000 Zielgruppen-spezifisch analysierbaren Merkmalen in mehr als 100 Ländern ab. Das sind demographische Aspekte, Einstellungen, Interessen, Präferenzen für Marken oder Personen und vieles mehr. Damit erhalten unsere Kunden einen sehr umfassenden Blick in alle Lebensbereiche ihrer Kundengruppen und auf die Umfelder ihrer Marken und Produkte.

Das alles in zwei bis drei Tagen, zu überschaubaren Kosten und auf Basis von echtem Konsumentenverhalten und nicht auf Basis von Befragungsdaten. Außerdem 100% Datenschutz-konform und immer zu 100% abgestimmt auf die jeweilige Fragestellung. Genius ist also besonders in Anwendungsfeldern mit hohem Zeitdruck, engen Budgetrahmen oder extrem großer Analysebreite und -tiefe eine sehr gute Option.

Wie weit sind Sie in der Entwicklung? Gibt es bereits Testprojekte?

Beyondata: Mit Genius arbeiten wir schon seit längerem erfolgreich für unsere Kunden und haben bisher mehr als 40 Projekte erfolgreich durchgeführt. Wir entwickeln die Lösung beständig weiter, nicht zuletzt auf Basis der guten Anregungen unserer Kunden.

Wodurch unterscheidet sich Ihr Start-up? Was ist Ihr USP?

Beyondata: Wir sind überzeugt, dass wir das Beste aus unterschiedlichen Welten zusammenbringen. Von Marktforschungsinstituten unterscheiden wir uns sicher durch die eingesetzten „neuen“ Datenquellen, mit denen wir nicht Fragen auswerten, sondern echtes Verhalten messen und quantifizieren. Gleichzeitig eint uns aber der hohe Anspruch an Analyse- und Methodenstandards. Auf der anderen Seite verstehen wir uns nicht als Tech-Company, die ihren Kunden Nutzerlizenzen für ein Tool verkauft. Wir bringen uns mit unserer Marktforschungserfahrung und Beratungs- und Analysekompetenz gerne ein. Denn letztlich braucht es eben nicht Data und Tech, sondern auch ein großes Maß Handwerkskunst, um die Projektfragestellungen der jeweiligen Kunden wirklich zufriedenstellend zu lösen. Dafür steht auch das „beyond“ in unserem Firmennamen.

Welche Ziele wollen Sie bis Ende 2021 erreicht haben?

Beyondata: Wir wollen Genius weiter als Insights-Solution für Unternehmen und Agenturen im Markt etablieren. Jeder, dem wir Genius vorstellen, findet den Ansatz interessant und versteht die vielen Vorteile. Daher ist es unser Ziel, Genius bekannt zu machen. Wir sind überzeugt, dann automatisch neue Kunden zu gewinnen.

Und natürlich werden wir Genius kontinuierlich weiterentwickeln: Neue Datenquellen werden hinzukommen, die Prozesse werden wir auf Basis unserer Kundenerfahrungen immer weiter optimieren.

Was würde Ihnen aktuell am meisten weiterhelfen?

Beyondata: Ein 5-Minuten-Werbeslot vor der Tagesschau. Nein, im Ernst: Wir freuen uns sehr über die Aufmerksamkeit im Kontext des Start-up-Pitches. Wir erhoffen uns von dieser Awareness spannende Kontakte für Genius außerhalb unseres eigenen beruflichen Netzwerks.

Mit welcher Art Geschäftsmodell wollen Sie Ihre Einkünfte erzielen?

Beyondata: Genius hat drei Revenue-Streams. Wir haben ein ziemliches einfaches Preismodell pro Projekt, das drei Aspekte berücksichtigt: Wie viele Zielgruppen oder Marken analysieren wir? In welchen Ländern? Und welche Art der Ergebnisaufbereitung ist gewünscht? Das macht Genius auch für kleine Projekte mit wenig Budget attraktiv.

An einigen Stellen ist es aber sinnvoll, unsere Analyse-, Insights-und Beratungs-Kompetenzen im Projekt weiter einzubinden – das ist der Revenue-Stream Nummer 2.

Und Nummer 3: Einige Kunden wünschen sich eine individuelle Genius-Variante als Monitoring-Tool ihrer Zielgruppen, Marken und Produkte.

Beyondata ist einer der Finalisten des Start-up Online-Pitch von marktforschung.de.

Melden Sie sich hier an, um BEYONDATA und die anderen ausgewählten Start-ups im Pitch, am 15. September, zu erleben.

 

 

Veröffentlicht am: 07.09.2020

 

Kommentare (1)

  1. Dirk Martens am 07.09.2020
    Na, nun sollen sie mal auch sagen, welche "neuen" Datenquellen sie dafür nutzen und was sie damit anstellen. Oder haben wir hier ein neues Cambridge Analytica?

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