Gehalt, Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit – Hard und Soft Facts in der Marktforschung

Vorwort zur Gehaltsstudie 2014 von Dr. Frank Gehring und Dr. Joachim Schroer (tivian GmbH)

Frank Gehring, Joachim Schroer (tivian)

Seit nunmehr 4 Jahren beteiligen sich Marktforscherinnen und Marktforscher am fortlaufenden Gehaltscheck von tivian und marktforschung.de. Im Schnitt kamen pro Erhebungsjahr etwa 1.000 neue Datensätze hinzu, so dass wir mittlerweile auf eine breite Datenbasis von über 4.000 Personen zurückgreifen können. Allen Teilnehmern noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Die Gehaltsstudie 2013 hat es gezeigt: Das Gehalt selbst macht nicht besonders glücklich, entscheidend ist der Gehaltsvergleich. Zwischen der Gehaltshöhe und der Arbeitszufriedenheit der Marktforscherinnen und Marktforscher zeigte sich ein geringer Zusammenhang. Deutlich stärker fiel der Zusammenhang für die Angemessenheit des Gehalts und die Arbeitszufriedenheit aus. Der Vergleich des eigenen Gehalts mit dem Gesamtdurchschnitt in der Branche ist allerdings noch wenig aussagekräftig. Es geht vielmehr um die Frage, wie das eigene Gehalt im Vergleich zu Kolleginnen und Kollegen ausfällt, die die gleiche Qualifikation haben oder eine vergleichbare Position bekleiden. In diesem Sinne geben die Marktforscherinnen und Marktforscher beim Ge-haltscheck nicht nur an, wie viel sie im Jahr verdienen, sondern machen zahlreiche weitere Angaben, zum Beispiel zu Bildungsabschluss und Studienfach, Unternehmensart und -größe, Berufserfahrung und Führungsverantwortung.

Mit der Gehaltsstudie 2014 steht Marktforscherinnen und Marktforschern auch in diesem Jahr wieder eine differenzierte Gehaltsanalyse zur Verfügung. Die detaillierte Aufschlüsselung der Gehälter nach personen- und arbeitgeberbezogenen Faktoren ermöglicht eine realistische Einordnung des eigenen Gehalts. Sie kann als "Hilfestellung" dienen für die nächste Gehaltsverhandlung oder für die Formulierung der Gehaltsvorstellungen in einem Vorstellungsgespräch. Aber auch Abiturienten und Schulabgängern zeigt die Studie Wege in die Marktforschung auf und bietet Orientierung bei der Berufs- oder Studienwahl. Da wir die Gehaltsstudie in diesem Jahr zum vierten Mal veröffentlichen, blicken wir außerdem an einigen Stellen zurück darauf, wie sich die Gehälter in den letzten vier Jahren in der Branche entwickelt haben.

Maximale Vergleichbarkeit bietet unsere Systematik zur Eigenkalkulation des Gehalts am Ende der Studie. In diese Kalkulation fließen alle berücksichtigten Gehaltsfaktoren ein, womit es den Marktforscherinnen und Marktforschern möglich ist, ein auf ihre individuelle Situation zutreffen-des durchschnittliches Jahresgehalt zu ermitteln.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine anregende Lektüre!
Dr. Frank Gehring & Dr. Joachim Schroer, tivian GmbH

Veröffentlicht am: 05.05.2014

 

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