Alltagsforschung: Branchenspecial FMCG

Alltagsforschung: Editorial

Anja Heitmann (marktforschung.de)

Von Anja Heitmann, Redaktion 

Zahnpasta, Milch, Toastbrot, Nudeln, Waschmittel, Pizza… ach, was wollte ich denn noch? - Neulich im Supermarkt: Ich hatte wieder mal den Einkaufszettel vergessen und an der Kasse den Wagen voll mit Dingen, die garantiert nicht darauf standen. Woran liegt das? An der vorgegebenen Laufrichtung, der einlullenden Musik oder daran, dass mal wieder umsortiert worden war und ich meine „Standardprodukte“ erst suchen musste? Oder auch an dem Ständer mit den neuen, wirklich leckeren Fertigsuppen, der mir plötzlich im Weg stand? Wer denkt sich so was aus? Und warum?

Sie merken schon: Es geht um Produkte des täglichen Bedarfs. Die Fast Moving Consumer Goods (FMCG) sind diesen Monat unser Thema. An der Spitze der umsatzstärksten Konsumgüterhersteller weltweit stehen Nestlé, Procter & Gamble und Unilever. Auf dem deutschen Markt hat sich Henkel durchgesetzt.

Die Konsumausgaben in Deutschland lagen im Jahr 2010 bei rund 1,42 Billionen Euro – dabei wurden mit Produkten aus dem Bereich FMCG im Lebensmittelhandel insgesamt 150,1 Milliarden Euro umgesetzt (Quelle: Statista).

Unternehmen aus dem FMCG-Bereich sind gute Kunden der Marktforscher. Der Umsatz der deutschen Marktforschungsinstitute in der Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie lag 2012 bei 57% von insgesamt 2.059 Mio. Euro Umsatz (Umsatz der Mitgliedsinstitute des ADM nach Branchen, Quelle: ADM). Und so bezieht sich das Forschungs- und Beratungsangebot der Institute auf den gesamten Produktzyklus und den kompletten Kaufprozess. Die Themen reichen von Marktchancen der Produkte, über Innovationen und Trends, Verpackungsdesign, Handelsstrategien bis hin zu Kundentreue und Markenpositionierung.

Was das besondere an der Branche ist, welche Abläufe es gibt und welche Forschungsmethoden hier gerade aktuell sind, erfahren Sie in unserem marktforschung.dossier:

Für den Blick ins echte Leben empfiehlt Steffen Engelhardt (blauw Research) mobile Research Communities als „Schlüsselloch“.

Frank Drewes (Harris Interactive) berichtet in seinem Beitrag über Sortimentsoptimierung, die auf auf einer wahlbasierten Conjointanalyse beruht.

Wie man spielerisch zur idealen Packung kommt, erklärt Dr. Gerhard Keim (GIM).

Elisabeth Grünebaum (Produkt + Markt) berichtet über ein Sensorik-Panel, in dem Erfahrungen von geschulten Endverbrauchern genutzt werden.

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Viel Spaß beim Lesen!

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