Wir sind München

Von Sonja Knab, BurdaForward

Wach geküsst von der Sonne, die durch die Alpen scheint, beginnt das Leben im Herzen Bayerns. Nur einen Katzensprung entfernt von Österreich, Italien und der Schweiz zieht die Metropole jedes Jahr Menschen aus aller Welt an und der Biertisch bei einer gemeinsamen Maß bringt verschiedenste Kulturen und Meinungen zusammen. Diese Vielseitigkeit Münchens zeichnet auch uns als Unternehmen aus.

Sunyard (Bild: BurdaForward)
Im Münchner Sunyard sind neben BurdaForward noch zahlreiche andere Unternehmen beheimatet. (Bild: BurdaForward)

Der Großteil unserer hauseigenen Redaktionen wie FOCUS Online, Huffington Post und CHIP sowie ein Teil unserer Vermarktung waren schon immer ein fest verwurzelter Teil der bayerischen Hauptstadt. Doch anstatt wie bisher aus verschiedenen Münchner Offices zu agieren, arbeiten wir nun aus einem gemeinsamen "Headquarter" im Herzen von Giesing. Dank unserer neu bezogenen Büros sind wir nicht nur geografisch und räumlich enger zusammengewachsen, sondern auch in unseren Aufgaben. Auch für unsere Researchabteilungen und die UX-Designer ist unser neuer gemeinsamer Standort Dreh- und Angelpunkt der hauseigenen Forschungsarbeit geworden.

Der User steht bei uns an erster Stelle

Ob UX-Design auf Seiten unserer Portale oder Werbewirkungsforschung aus Sicht der Werbevermarktung – trotz unterschiedlicher Perspektiven verfolgen wir am Standort München ein gemeinsames Ziel, das wir unter dem Motto "User First" zusammengefasst haben. Unter "User First" verstehen wir jedoch nicht nur, unsere Nutzer zu befragen und genau zuzuhören, was sie zu sagen haben – unsere Aufgabe ist weitaus komplexer: Als Marktforscher müssen wir darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass unser Wissen um die Bedürfnisse und Wünsche der User an der richtigen Stelle im Unternehmen Gehör findet. Nur so können wir erreichen, dass sich unsere Produkte und Services in die richtige Richtung entwickeln. Damit unser "User First"-Ansatz also richtig gelebt wird, wird uns als Marktforscher eine wichtige Schlüsselrolle im Unternehmen zuteil. 

Inhalte, die gefallen

Wie kommt digitale Werbung bei den Usern an? Wie wird die Werbung von den Nutzern aufgenommen? Wird sie akzeptiert oder entsteht eine Reaktanz? Für uns als Werbevermarkter ist es enorm wichtig zu wissen, wie Werbung auf unseren Webseiten und Apps ankommt.

Unser Ziel ist es, Werbung auszuspielen, die den Nutzer weder nervt noch in seinem Surfverhalten stört und dabei trotzdem wirkt. Sie soll dem User vielmehr einen deutlichen Nutzwert liefert, ihn unterhalten und wertvolle Informationen geben.  In der Vermarktung setzen wir deshalb nicht nur auf reines "Advertising", sondern auf "Goodvertising". Wir entfernen störende Werbung von unseren Seiten und setzen stattdessen Formate ein, die den Userflow und die Akzeptanz von Online-Werbung deutlich verbessern. Um unseren "Goodvertising"- und "User-First"-Ansatz konsequent zu verfolgen, führen wir regelmäßig On-Site-Befragungen durch, befragen Panelisten nach ihrer Meinung und führen begleitend zu den Werbekampagnen unserer Kunden Werbewirkungsstudien durch. Wie wir aus unseren Analysen echte und spürbare Resultate für unsere User schaffen, zeigt folgendes Beispiel: In einer Studie zur Wirkung von Videospots im Internet haben wir herausgefunden, dass Videos mit einer Länge von über 10 Sekunden zu einer sinkenden Aufmerksamkeit führen. Die User konzentrieren sich in diesem Fall nicht mehr auf die Inhalte des Spots und die Wirkung verpufft. Wir haben für unsere Kunden daraufhin ein neues Format entwickelt: das "Shortclip Ad" – ein 10-sekündiger Spot, der unserer Erfahrung nach bei den Usern deutlich besser ankommt und die Werbewirkung somit verbessert.

Abseits der Werbung wollen wir unseren Usern auch nutzerfreundliche Webseiten und Apps anbieten.  Unsere UX-Experten am Münchner Standort analysieren unsere Portale sowie deren User und kennen ihre Wünsche daher sehr genau und wirken in enger Zusammenarbeit mit Entwicklern, Produkt- und Vermarktungsexperten darauf hin, dass jede Veränderung auf unseren Seiten unter dem Aspekt der Nutzerzufriedenheit umgesetzt wird. Die Prüfungen reichen hierbei unter anderem von Userflows, Personas, Usability Tests, Interviews und Fokusgruppen bis hin zu A/B Testing. 
 
Wie es um die Treue unserer User steht, untersucht das Team "Intelligence Forward". Werden unsere Portale weiterempfohlen? Wie empfinden die User die Qualität des Contents? Mit regelmäßigen Loyality-Studien, Produktmarktforschung, Markenscreenings und Wettbewerbsanalysen werden das Brand Image unserer Medienmarken und die Zufriedenheit unserer User gemessen. Unser gemeinsamer Standort erleichtert die Verfolgung unseres gemeinsamen Ziels enorm. Anstatt lange Anfahrtswege zu Terminen und Telefonkonferenzen aus der Ferne auf uns nehmen oder unzählige E-Mails schreiben zu müssen, arbeiten wir nun integrierter zusammen und nutzen damit gemeinsame Ressourcen. Die neuen Büroräume im Sunyard in Giesing verfügen zudem über ein eigenes User-Lab, in dem regelmäßig Tests stattfinden – ein weiterer Vorteil der Großstadt, da dies die Rekrutierung der User vereinfacht.

Zu BurdaForward:

Wir sind eines der führenden digitalen Publishing- und Vermarktungshäuser in Deutschland und veröffentlichen selbst eine Vielzahl journalistischer Angebote wie FOCUS Online, CHIP, Finanzen100, Huffington Post, NetMoms und The Weather Channel. Vermarktet werden die Portale von einer eigenen Advertising-Unit, zu deren Portfolio eine Vielzahl weiterer Angebote wie unter anderem TV Spielfilm, XING und HolidayCheck zählt. Mit über 30 Millionen Unique Usern erreichen wir insgesamt 60 Prozent der Internetnutzer in Deutschland.

Die Autorin:

Sonja Knab (Bild: BurdaForward)
Sonja Knab ist Director Research & Marketing bei BurdaForward.

Veröffentlicht am: 20.10.2016

 

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