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Dr. Ella Jurowskaja, EARSandEYES "Der Markt für automatisierte Lösungen explodiert derzeit geradezu"

Automatisierte Marktforschung hat zu einem Neudenken in der Marktforschung geführt und die Zahl an DIY-Tools wächst stetig. Das Prädikat "DIY" schreckt jedoch den ein oder anderen vor dem Einsatz der automatisierten Marktforschung ab. Ella Jurowskaja von EARSandEYES stellt vorab zu ihrem Webinar die Plattform kvest vor, die mit Fokus auf dem Bereich Pretesting-on-Demand die Möglichkeit von "DIY", "DIT" oder "We do it for you" bietet.

Ella Jurowskaja, EARSandEYES

Wodurch zeichnet sich kvest aus?  

Ella Jurowskaja: Unser Fokus liegt speziell auf dem Bereich Pretesting-on-Demand. Mit kvest.com kann der Nutzer genau dann auf Marktforschung zugreifen, wenn der Bedarf da ist – ohne Abo- oder Lizenzmodell. 

Zum Beispiel bei der kurzfristigen Entscheidung zwischen mehreren Stimuli: Einfach einen entsprechenden Pretest aus der kvest Bibliothek auswählen, mit wenigen Klicks konfigurieren und schon kann die Befragung starten. Die Ergebnisse stehen durchschnittlich binnen 48 Stunden in einem Echtzeit-Dashboard aufbereitet zur Verfügung. Mithilfe eines bereits integrierten Online-Panels können Studien mit kvest weltweit durchgeführt werden. 

Bei uns hat der User zudem immer die Wahl zwischen Do it yourself und einer persönlichen Beratung bzw. Betreuung.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass vielen Kunden der persönliche Kontakt trotz Automatisierung auch weiterhin sehr wichtig ist. Uns auch!

Melden Sie sich jetzt für das Web-Seminar "Mit DIY und DIT automatisierte Marktforschung optimal nutzen" am 13. September um 12 Uhr an!

Die Sorge, dass Studien, die mit DIY-Lösungen aufgesetzt sind, nicht individualisiert sind, ist in der Marktforschungsbranche des Öfteren zu hören. Wie begegnen Sie dieser Sorge?  

Ella Jurowskaja: Geht es um Geschwindigkeit in der Marktforschung, muss ein gewisser Grad an Standardisierung vorherrschen, sowohl bei den Prozessen als auch bei den Fragestellungen. Erwarten also Marktforschungskunden Antworten binnen weniger Tage gar Stunden, müssen sie einen gewissen Grad an Standardisierung in Kauf nehmen. Erfahrungsgemäß sind sich unsere Auftraggeber dessen bewusst und sind eher erstaunt über die vielen Möglichkeiten der Individualisierung einer Befragung. So können bei kvest unter anderem individuelle Konsumentengruppen bestimmt werden, es können eigene Image-Items sowie Fragen vervollständigt werden und die Produktkategorie kann frei bestimmt werden. Zudem kann individuell entschieden werden, ob die Befragung um ein Pricing- und / oder Regalmodul vervollständigt werden soll. 

Spielt die Zeit eine nachrangige Rolle, können wir bei EARSandEYES kundenorientiert und flexibel entscheiden, ob eine Anfrage automatisiert oder individuell beantwortet werden kann. Mit kvest bieten wir unseren Kunden ein standardisiertes Pretesting-Tool zur agilen Entscheidungsfindung an, während wir bei EARSandEYES weiterhin "deep dive" Forschung betreiben.   

Welche Kundentypen nutzen kvest vorrangig? Kann man die Kunden und Kundinnen grob kategorisieren?  

Ella Jurowskaja: Als wir 2017 mit kvest gestartet sind, war unser Kundentyp "visionäre Marktforschende". Die Stimmung war eher kritisch gegenüber automatisierten Research-Lösungen. Mittlerweile sind unsere Zielkunden eher "Marktforschende und Marketeers" an sich: Unsere Kundinnen und Kunden beauftragen einerseits bei EARSandEYES eine umfassenden U&A-Studie und gleichzeitig werden auf kvest unterschiedliche Produktkonzepte getestet. Das setzt übrigens auch ein hohes Know-how an das Beraterteam bei kvest voraus:

Unternehmensseitig erwarten erfahrene Marktforschende natürlich auch bei automatisierten Tools einen Austausch auf Augenhöhe mit dem Institut.  

Neben dem Marktforscher werden die kvest Tests zunehmend auch direkt von den Marketingabteilungen der Unternehmen beauftragt. Das hängt unmittelbar mit den oft engen Timings im Marketing zusammen: Durch die Abstimmung mit der internen Marktforschung kann Zeit verloren gehen, die bei einer Overnight-Entscheidung einfach nicht da ist. Zumal auch viele Unternehmen, wie KMUs und auch teilweise die oberen Mittelständler, oft keine eigenen Marktforschungsabteilung haben und das Marketing diese Research-Aufgaben übernimmt.  

Schon bei der Entwicklung von kvest hatten wir diesen Case im Sinn und haben tunlichst darauf geachtet, das Tool so schlank und userfreundlich wie möglich zu halten. Dieser Plan ist aufgegangen.

Wie entscheiden Sie bei einer Anfrage bei EARSandEYES, die sowohl ad-hoc aber auch mit kvest gelöst werden kann, was das Institut anbietet?   

Ella Jurowskaja: Wir verstehen kvest als ein Start-up innerhalb von EARSandEYES und treten in der Kommunikation häufig unabhängig auf. So richten sich die meisten Anfragen unserer Kunden entweder direkt an kvest oder an EARSandEYES. Wenn wir bei kvest merken, dass wir nicht die passende Lösung anbieten können, leiten wir die Anfrage an EARSandEYES weiter. Umgekehrt leiten unsere EARSandEYES Kolleginnen und Kollegen gerne Pretesting-Anfragen inhouse an kvest weiter, da wir den Kunden mit unserem Timing begeistern können und unsere EARSandEYES Kollegen mehr Zeit für die individuelle Beratung gewinnen.  

Diese Synergieeffekte zwischen kvest und EARSandEYES nutzen wir von Anfang an und bieten unseren Kunden so die Gewissheit, die bestmögliche Lösung für sie zu schaffen.  

Welche Herausforderungen sehen Sie zukünftig im DIY-Bereich?  

Ella Jurowskaja: Die Bezeichnung "Do it yourself" schreckt viele betriebliche Marktforscher vor dem Einsatz automatisierter Marktforschung ab. Sie befürchten mit der "Maschine" alleine gelassen zu werden, eine Studie falsch aufzusetzen oder haben schlichtweg keine Zeit, um sich mit einem Tool selbst zu beschäftigen. Dieser Kritik muss mit entsprechenden Lösungen begegnet werden. So bieten wir bei kvest.com unseren Nutzern von Anbeginn an die Möglichkeit von DIY, DIT oder We do it for you.  

Hinzu kommt, dass der Markt für automatisierte Lösungen derzeit geradezu explodiert. Die Kunden fühlen sich verunsichert, da es unmöglich ist, alle Tools sowie deren Funktionsweise, Sinnhaftigkeit und Preisstruktur im Blick zu behalten.

Umso wichtiger ist es auch im Bereich der automatisierten Marktforschung gute und umfassende Beratung anzubieten. Einerseits geht es darum, mit dem Kunden rechtzeitig zu diskutieren, ob seine Fragestellung überhaupt mit automatisierter Marktforschung beantwortet werden kann und andererseits ihn nicht mit einem Tool allein zu lassen.

Worauf dürfen sich die Teilnehmenden Ihres Web-Seminars freuen? Haben Sie etwas Besonderes geplant?  

Ella Jurowskaja: Im Rahmen des Webinars führen wir die Teilnehmer ganz praxisbezogen in unser Pretesting-Tool kvest.com ein. Wir blicken gemeinsam in den kvest Konfigurator und führen am Beispiel einer Best-Practice-Studie vor, wie einfach Studien mit kvest aufgesetzt werden können. Als besonderes Highlight stellen wir unser neues Regal-Modul sowie die Pricing-Module Price Sensitivity Meter nach van Westendorp (PSM) und das Gabor-Granger-Modell vor. Abschließend präsentieren wir das Ergebnis-Dashboard.

Melden Sie sich jetzt für das Web-Seminar "Mit DIY und DIT automatisierte Marktforschung optimal nutzen" am 13. September um 12 Uhr an!

An welche Zielgruppe richtet sich Ihr Web-Seminar?  

Ella Jurowskaja: Die kvest Bibliothek bietet Vorlagen für unterschiedliche Testverfahren, wie beispielsweise Design-, Konzept- oder Werbemitteltests. So richtet sich das kvest Angebot ganz allgemein an Ansprechpartner aus der betrieblichen Marktforschung, aus Marketing, PR und Vertrieb.

Eine letzte Frage: Auf dem Ankündigungsbild für das Webinar halten Sie eine leere Tasse ins Bild. Was soll uns das sagen?  

Ella Jurowskaja: Schön, dass Ihnen das Bild aufgefallen ist. Dieses Foto finden Sie auch auf unserer neuen EARSandEYES Homepage, die im Juli online gegangen ist. Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden uns nicht nur als Experten sehen, sondern auch den Menschen dahinter. Als Mama von zwei kleinen lebensfrohen Jungs muss meine Kaffeetasse immer gut gefüllt sein. Ist die Tasse leer, sehe ich in etwa so, wie auf dem Foto, aus. :) Aus meiner Perspektive als Client Service Director bei kvest.com verdeutlicht das Foto, dass automatisierte Marktforschung und deren Ergebnisse keine Kaffeesatzleserei sind. Mit kvest.com erhalten unsere Kunden ganz klare Ergebnisse und Aussagen ohne Bodensatz. Davon können sich die Teilnehmer in unserem Webinar überzeugen.

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Über die Person

Client Service Director - EARSandEYES

Seit Juli 2016 bei dem Hamburger Marktforschungsinstitut EARSandEYES, ist Client Service Director Dr. Ella Jurowskaja für den Bereich automatisierte Marktforschung (kvest.com) verantwortlich. Zuvor war sie rund zwei Jahre als Consultant im Bereich OTC bei YouGov Deutschland tätig und von 2008 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Marketing an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Ihre Promotion im Fach Marketing legte sie ebenfalls an der Helmut-Schmidt-Universität ab. 

Weitere Informationen zum Unternehmen auf marktforschung.de:

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EARSandEYES GmbH

Hamburg

EARSandEYES GmbH

33

Das Hamburger Full-Service Marktforschungsinstitut EARSandEYES steht seinen internationalen Unternehmenskunden seit 1998 als…

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