Entscheidung im Februar

Martins Menetekel

Was soll man von den Nachrichten aus verschiedenen europäischen Ländern halten? Einerseits gehen die Fallzahlen steil nach oben oder verharren auf den Höhen, andererseits fallen überall die Einschränkungen und man spricht vom wiedergewonnenen normalen Leben. Martin Lindner mit einer Einordnung.

Martins Menetekel

Die 28-Tage-Inzidenzen zeigen, dass sich nur die USA (-6,5%), Spanien (-5,7%) und Italien (-1,1%) gegenüber der Vorwoche verbessern haben. Österreich hat dagegen alles, was sie vorher erreicht haben, verspielt, ein Anstieg um fast 50% . Auch Deutschland hat sich gegenüber der Vorwoche um über 41% verschlechtert und kämpft sich in der Rangfolge aller Länder nach der absoluten Höhe der Fallzahlenzuwächse in 4 Wochen wieder tapfer nach oben, wo allmählich auch Indien gelandet ist, Omikron macht's möglich.

Hier die Grafik:

Aber letzte Woche hatten wir gesehen, dass das auch sein Gutes haben kann, die Betonung liegt noch auf „kann“!

Wo könnte das Gute sich ankündigen?

Ich zeige die Grafik aller derzeit Infizierten, Quelle RKI:

Es deutet sich ein Wendepunkt an.

Das zeigen auch die 7-Tages-Inzidenzen, deren Bedeutung geringer geworden ist, seit Omikron nicht so gefährlich eingeschätzt wird:

Es ist noch zu früh, wir haben gegenüber anderen Ländern einen Nachlauf.

Das es noch zu früh für irgendwelche Folgerungen ist, zeigen die nicht-geglätteten täglichen Zuwächse, die der Leser vielleicht aus der Tagesschau kennt, hier für 6 Wochen:

Das sind schon stolze Zahlen. Übrigens haben sich die Daten der JHU und des RKI sehr angeglichen, sie liegen in etwa einen halben Tag auseinander, RKI etwas kleiner.

Es kommt jetzt ein Abschnitt in eigener Sache, zu dem mich ein Leserkommentar angeregt hat.

Die meisten Leser haben folgendes Problem: Sie können einige meiner Erörterungen oder Folgerungen deshalb nicht nachvollziehen, weil Ihnen die mathematischen Grundlagen fehlen oder nicht mehr zugänglich sind. Mein Ziel der wöchentlichen Beiträge war aber gerade, diese Defizite zu verringern. Ich habe gemerkt, dass das nicht erfolgreich war. Deswegen möchte ich in einem online-Unterricht über Skype direkt auf mathematische Werkzeuge und Methoden eingehen. Jeder, der will, kann mit mir einen Termin vereinbaren, und wir gehen zusammen seine Fragestellungen durch.

Themen könnten sein: Funktionen, deren Ableitungen oder Stammfunktionen, Reihenentwicklungen, Verhalten für große Werte, seien es Asymptoten oder „Unendlichkeitsstellen“, Analyse von Zeitreihen, Problematik der Glättungen und deren Modellierung oder nur Annäherung durch einfache Funktionen wie Polynome, Kreisfunktionen oder Exponentialfunktionen und Bedeutung für das weitere Verhalten der Kurvenverläufe. Im Grunde kann jeder jede Frage stellen, und ich hoffe, dass ich sie zufriedenstellend beantworten kann. Bei Nichtgefallen Geld zurück, denn das ist der Pferdefuß, diese Stunden am PC kann ich nicht ganz umsonst machen. So würden zum Beispiel 2 Stunden Unterricht über Skype € 60,- kosten. Über PayPal kann man das risikofrei organisieren. Was halten Sie, liebe Leserin und lieber Leser, davon?

Über Martin Lindner

Martin Lindner
Martin Lindner ist promovierter und habilitierter Mathematikprofessor im Ruhestand und beschäftigt sich intensiv mit nachhaltiger Wirtschaft und der Zukunftsfähigkeit unserer heutigen Lebensformen. Zusätzlich hat er eine Ausbildung und auch Berufserfahrung in Wirtschaftsmediation.

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