Zu schön, um wahr zu sein

AGOF-Studie

Das Internet ist für viele Deutsche zur Plattform für die eigene Selbstdarstellung geworden. Egal ob auf Instagram, YouTube oder Facebook - in den sozialen Netzwerken möchte sich jeder von seiner besten Seite zeigen. Worauf die Onliner beim Thema "Kosmetik" achten, hat AGOF unter die Lupe genommen.

Spieglein, Spieglein an der Wand... © jill111 - pixabay

Spieglein, Spieglein an der Wand... © jill111 - pixabay

 

Laut AGOF haben sich alleine im März 2018 über zwanzig Millionen digitale Nutzer (20,21 Mio.) aktiv über Körperpflege- oder Kosmetikprodukte im Internet informiert. Auf den Spitzenplätzen liegen Parfüm und Düfte, für die sich 51,2 Prozent interessieren, gefolgt von Körperpflegeprodukten allgemein (49,1 Prozent) und Haarpflegemittel (45,3 Prozent).

Auch der Mann von heute will gepflegt aussehen

Beim Interesse bleibt es nicht. Ein Blick auf die persönliche Nutzung von Pflegeprodukten zeigt: Von der Anti-Aging-Creme bis zur Zahnpasta nutzen die Onliner alles, was der Cremetiegel hergibt. Dabei setzen nicht nur Frauen auf ein ansprechendes Äußeres. Auch der Mann von heute möchte gepflegt aussehen und nutzt dafür die passende Pflege. So verwenden bereits 70 Prozent Handcreme (71,0 Prozent), 40 Prozent Fußpflegemittel (40,9 Prozent) und mehr als jeder zweite Mann eine Gesichtscreme (58,5 Prozent). Beim Einsatz von Stylinggel, -wachs, etc. liegen die Männer sogar deutlich vorne, 39,6 Prozent der männlichen Onliner benutzen derartige Produkte zum Stylen ihrer Haare, bei den Frauen sind es dagegen "nur" 29,8 Prozent. 

Mit dem Alter verändert sich die Priorität

Außerdem deutlich sichtbar: Mit dem Alter verändert sich die Priorität, welche Produkte zum Einsatz kommen. Anti-Aging-Produkte fürs Gesicht beispielweise verwenden nur 2,6 Prozent der 14-29jährigen, bei der Altersgruppe 50+ setzen 31,0 Prozent auf diese Schönheitshelfer. Für 41,8 Prozent der jungen Frauen ist Eyeliner oder Eyeshadow unverzichtbar, ab 50 schminken sich damit nur noch 30,4 Prozent. Auch die Verwendung von Haarfärbemitteln aller Art steigt mit dem Alter, während zum Beispiel der Einsatz von Haarentfernung, egal ob Rasur, Epilation, oder anderes, am stärksten in der Altersgruppe von 30-49 Jahre ausgeprägt ist.

Zur Studie: Die AGOF facts & figures analysieren turnusmäßig die Potenziale und Perspektiven einzelner Branchen im Internet auf Basis der AGOF Regelstudie. Auswertungsbasis ist die täglich erscheinende daily digital facts.

Veröffentlicht am: 14.05.2018

 

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