Wohneigentum schafft Zufriedenheit

OmniQuest-Studie

Mehr als die Hälfte der Haus- bzw. Wohnungseigentümer sind sehr zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Bei Mietern ist die Zufriedenheit deutlich niedriger. Das sind Ergebnisse aus einer Studie von OmniQuest.

Knapp die Hälfte der Haus- bzw. Wohnungseigentümer hat eine Bestandsimmobilie gekauft. (Bild: Monkey Business - Adobe Stock)
Knapp die Hälfte der Haus- bzw. Wohnungseigentümer hat eine Bestandsimmobilie gekauft. (Bild: Monkey Business - Adobe Stock)

Während 56 Prozent der Haus- bzw. Wohnungseigentümer sehr zufrieden mit Ihrer aktuellen Wohnsituation sind, liegt dieser Anteil unter Mietern lediglich bei 32 Prozent. Auch sind fast ein Viertel der Mieter (24 Prozent) und nur 7 Prozent der Eigentümer unzufrieden mit ihrer momentanen Wohnsituation. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von OmniQuest.

Jeder Zweite wohnt derzeit zur Miete

Fast jeder Zweite (49 Prozent) wohnt derzeit zur Miete in einer Wohnung, rund ein Drittel (31 Prozent) besitzt ein eigenes Haus. Wohnungseigentümer und Mieter eines Hauses sind jeweils zu 10 Prozent vertreten. Die Eigentümer besitzen ihre Immobilie im Durchschnitt bereits über 17 Jahre, die Mieter wohnen durchschnittlich zehn Jahre im aktuellen Mietobjekt. Rund 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens wird im Durchschnitt für die Miete aufgewendet, mit steigender Haushaltsgröße und steigendem Einkommen ist der Anteil der Miete geringer, auch regionale Unterschiede sind feststellbar. Ein Drittel der Mieter (32 Prozent) hat in den letzten zwölf Monaten eine Mieterhöhung erhalten, die durchschnittliche Erhöhung beträgt dabei 9 Prozent.

Das Verhältnis zum Vermieter ist gut

84 Prozent der befragten Mieter beschreiben ihr Verhältnis zu ihrem Vermieter als gut; 19 Prozent planen einen Umzug innerhalb der nächsten zwölf Monate.
Ein Gutteil der Haus- bzw. Wohnungseigentümer (42 Prozent) hat eine Bestandsimmobilie gekauft, ein Drittel (35 Prozent) neu gebaut bzw. einen Neubau erworben. Die überwiegende Mehrheit (78 Prozent) hat für den Immobilienkauf einen Kredit aufnehmen müssen. Bei einem theoretischen Verkauf sagen 62 Prozent aller befragten Eigentümer, dass sie einen Gewinn erzielen würden; gerade einmal 9 Prozent rechnen mit einem Verlust. Tatsächlich planen allerdings nur 17 Prozent der befragten Eigentümer einen Verkauf der Immobilie in den nächsten zehn Jahren.

In puncto bezahlbaren Wohnraum sind Mieter und Eigentümer gleicher Meinung

Dass die Politik mehr bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten schaffen muss, meinen 94 Prozent aller Befragten - in dieser Frage sind Mieter und Eigentümer gleicher Meinung. Eine bundesweite Deckelung der Mieten nach Berliner Vorbild befürwortet eine Mehrheit von 83 Prozent aller Befragten, wobei der Anteil der Befürworter unter den Mietern (88 Prozent) höher ist als unter den Eigentümern (76 Prozent).

Zur Studie: OmniQuest hat im Zeitraum vom 06. bis 09. August 2019 1.000 BundesbürgerInnen befragt, darunter 591 Mieter und 409 Haus- bzw. Wohnungseigenstümer.

Veröffentlicht am: 16.08.2019

 

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