Wie wollen die Deutschen künftig mobil sein?

forsa-Studie

Mehr als die Hälfte der Deutschen könnte auf ein eigenes Auto verzichten, wenn es ein flächendeckendes Angebot an öffentlichem Nahverkehr und ergänzenden Angeboten wie Sharing-Diensten gäbe, meint forsa. Wer zeigt sich besonders offen für ein Leben ohne eigenes Auto?

Beim Thema Elektromobilität sind die Deutschen grundsätzlich bereit, neue Wege zu gehen. Rund 83.200 Elektroautos sind aktuell in Deutschland zugelassen - Tendenz steigend. Die aktuellen Umfrageergebnisse unterstützen diesen Trend: Fast die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) könnte sich den Kauf eines Elektroautos vorstellen - trotz höherer Anschaffungskosten. Eine Bedingung muss für die Befragten jedoch erfüllt sein: ein gut ausgebautes und flächendeckendes Angebot an Ladestationen.

forsa kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass die überwiegende Mehrheit der Großstädter* (78 Prozent) mit dem ÖPNV sehr bzw. eher zufrieden ist. Verglichen damit sinkt die Zufriedenheit auf dem Land** auf 35 Prozent. Verbesserungspotenzial sehen sie in der Abstimmung der Angebote untereinander (60 Prozent) gesehen, gefolgt von der Erweiterung der Anzahl gut ausgebauter Fahrradwege (57 Prozent) sowie der Verfügbarkeit barrierefreier Zugänge zu Bahnhöfen oder Gebäuden (55 Prozent). Die befragten Großstädter zeigen sich 57 Prozent am offensten für ein Leben ganz ohne Auto.

Zur Studie: forsa hat im Juli 2019 1.002 Bundesbürgern ab 18 Jahren befragt.

* Ortsgröße 500.000 Einwohner und mehr
** Ortsgröße 5.000 bis 20.000 Einwohner

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