Wie werden wir in 20 Jahren wohnen?

INNOFACT-Studie

Dass die Zukunft des Wohnens nachhaltig, smart und digital ist, glauben viele. Frauen sind gegenüber der Digitalisierung des Zuhauses aber skeptischer als Männer.

Dass die Zukunft des Wohnens nachhaltig, smart und digital wird, das glauben Männer eher als Frauen (Bild: PIRO4D - Pixabay)
Dass die Zukunft des Wohnens nachhaltig, smart und digital wird, das glauben Männer eher als Frauen (Bild: PIRO4D - Pixabay)


Angesichts steigender Mieten und Immobilienpreise blicken die Deutschen beim Thema Wohnen mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Die Mehrheit geht davon aus, dass die Preise weiter steigen (67 Prozent), Geringverdiener aus Innenstädten verdrängt werden (ebenfalls 67 Prozent) und alle mit weniger Platz auskommen müssen (49 Prozent). Hoffnung macht ihnen hingegen die Aussicht auf Entlastung im Alltag durch Smart Homes und weniger Stress bei der Immobiliensuche dank virtueller Wohnungsbesichtigungen und der digitalen Abwicklung von Kaufverträgen und Behördengängen.

Die Zukunft wird nachhaltig, smart und digital – Männer glauben das eher als Frauen

Dass die Zukunft des Wohnens nachhaltig, smart und digital ist, erwarten viele. Frauen sind hier jedoch etwas zurückhaltender als Männer. 41 Prozent der Männer und 31 Prozent der Frauen gehen davon aus, dass energieeffiziente, nachhaltige Wohnhäuser in 20 Jahren zum Standard gehören werden. Rund 30 Prozent aller Befragten erwarten, dass ihr Zuhause immer intelligenter wird und beispielsweise mit ihnen reden und interagieren wird. 27 Prozent der Männer, aber nur 18 Prozent der Frauen glauben, dass ihr Zuhause in der Lage sein wird, Aufgaben im Haushalt komplett selbständig zu erledigen.

Dass das Zuhause insgesamt an Bedeutung verliert, weil wir immer mobiler und flexibler leben werden, das können sich nur zehn Prozent der Befragten vorstellen. 44 Prozent hingegen meinen, dass ihnen ihr Zuhause als Rückzugsort in einer immer schneller werdenden Welt noch wichtiger werden wird als heute.

Inwieweit wird der bürokratische Aufwand rund um’s Thema Wohnen in Zukunft weniger?

Verbesserungen erwarten die Deutschen bei der Bürokratie rund um eine neue Immobilie. 57 Prozent glauben, dass es in 20 Jahren möglich sein wird, Behördengänge beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie vollständig online abzuwickeln. 38 Prozent glauben sogar, dass der Kauf und Verkauf von Immobilien künftig komplett papierlos und digital ablaufen wird. 39 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Wohnungsbesichtigungen künftig komplett online stattfinden werden.

Zur Studie: INNOFACT und ImmobilienScout24 haben im August 2018 gemeinsam rund 1.000 Menschen, zwischen 18 und 65 Jahren, nach ihren Erwartungen an das Wohnen in 20 Jahren befragt.

Veröffentlicht am: 25.10.2018

 

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