Werbemarkt für Bürobedarf: Werbevolumen steigt

Studie von research tools

In der Branche "Bürobedarf" stocken die Topwerber auf: das Werbevolumen ist wie in den Vorjahren gestiegen. Dies geht aus einer Studie von research tools hervor.

Bürobedarf: Entwicklung der Werbeausgaben der werbenden Marken (Bild: research tools)
Bürobedarf: Entwicklung der Werbeausgaben der werbenden Marken (Bild: research tools)

In der Branche Bürobedarf haben die werbungtreibenden Anbieter für mediale Kommunikation innerhalb von zwölf Monaten über 18 Millionen Euro ausgegeben. Seit 2012 haben die Werbeausgaben stetig zugenommen, zuletzt um 55 Prozent. Werbung für Bürogeräte hat dabei über die Jahre am stärksten zugelegt und liegt nun bei über sieben Millionen Euro. Der noch im Vorjahr größte Produktmarkt Schreibgeräte wurde nach einer starken Volumenreduktion damit auf den zweiten Platz verdrängt. Der Produktmarkt Klebstoffe zeigt ebenfalls eine starke Dynamik mit einer Verdoppelung des Werbevolumens. Trotz der deutlichen Volumenzunahme zeigt sich die Branche relativ stabil hinsichtlich der Anzahl der teilnehmenden Marken. Warben zuletzt im Durchschnitt pro Monat etwa 30 Marken, so waren es in den Jahren zuvor zwischen 20 und 25 Marken. Im Mediensplit ist der Anteil der Printmedien seit Jahren rückläufig.

Die zehn Top 10 werbungtreibenden stocken ihr Werbevolumen im Vergleich zum Vorjahr ausnahmslos auf. Aufsteiger Dymo platziert sich als neuer Topwerber und bewirbt vorrangig Etikettendrucker im Fernsehen. Die Marken Henkel und Tesa bewerben mit einem Volumen von über einer Million Euro ihre Klebstoffprodukte.

cl

Veröffentlicht am: 11.11.2016

 

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