Werbemarkt für Bank-, Kredit- und Kundenkarten zieht deutlich an

research tools

Die Anbieter von Bank-, Kredit- und Kundenkarten haben zwischen Mai 2015 und April 2016 deutlich mehr Geld für Werbung in die Hand genommen als im Vorjahreszeitraum. Zu diesem Ergebnis kommt die "Werbemarktanalyse Karten 2016" von research tools.

Entwicklung der Werbespendings (Infografik: research tools)
Die Werbespendings lagen im Untersuchungszeitraum meist über den Werten des Vorjahres. (Infografik: research tools)

Demnach haben die Anbieter in den von research tools untersuchten zwölf Monaten insgesamt über 30 Millionen Euro in die mediale Kommunikation gesteckt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von etwa 80 Prozent. Dabei haben die großen Banken und Bankengruppen weitestgehend auf die Bewerbung ihrer Karten verzichtet. Die Werbeaktivitäten der vergangenen Jahre wurden somit zuletzt nur teilweise und auf sehr geringem Niveau fortgeführt. Dies hat zur Folge, dass sich unter den führenden zehn Unternehmen im Werbemarkt diesmal nicht eine Bank befindet.

Payback gibt das meiste Geld für Werbung aus

Stattdessen ist das Bonusprogramm Payback der aktuelle Topwerber. Hauptsächlich mit dem Einsatz von TV-Werbung versucht das Unternehmen, seine kostenlose American-Express-Kreditkarte zu pushen. Darüber hinaus zeigen auch die Kartenanbieter Barclaycard und MasterCard großes Engagement im Werbemarkt. Ohnehin sind Kreditkarten mit einem Volumen von 27 Millionen Euro mit Abstand das Hauptprodukt der Kartenwerbung.

Im Untersuchungszeitraum erwies sich das Fernsehen als beliebtestes Werbemedium der Anbieter von Bank-, Kredit- und Kundenkarten. Allerdings bekommt die TV-Werbung erhebliche Konkurrenz: Wie research tools herausfand, liegt der Anteil der Internetwerbung bereits bei über 40 Prozent – damit hat der Umfang der im Web platzierten Werbung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum immens zugelegt.

Zur Studie:
Die "Werbemarktanalyse Karten 2016" von research tools untersucht die Werbeausgaben der Kartenanbieter in Deutschland. Sie basiert auf Daten und Motiven von AdVision digital.

tt

Veröffentlicht am: 21.07.2016

 

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