Welche Versicherungsgesellschaften Makler empfehlen

Köln - Bei Krankenzusatzversicherungen empfehlen die Makler den Kunden beim Wunsch nach umfangreichen Leistungen im ambulanten Bereich (z. B. Sehhilfen, Heilpraktiker-Behandlungen und Vorsorgemaßnahmen) am ehesten die Gesellschaften ARAG, Concordia und DKV (hier und nachfolgend alphabetisch sortiert). Hier überzeugen die präferierten Anbieter die Makler besonders durch die gute Produktgestaltung und das gute Preis-Leistungsverhältnis. Bei der Zielgruppe „Kunden, mit Wunsch nach umfangreichen Leistungen im Bereich Zahnbehandlung“ schneiden bei Maklern die Versicherer ARAG, AXA und HanseMerkur am besten ab. Für die Zielgruppe „Kinder“ stehen Barmenia, Concordia und Deutscher Ring im Ranking bei den Maklern ganz oben. Dies zeigt zeigt die YouGov-Studie Makler-Absatzbarometer, für die bundesweit 206 ausgewählte, unabhängige Finanz- und Versicherungsvermittler im März 2015 befragt.

In Sachen Unfallversicherung empfehlen die Makler sowohl jüngeren (20-49 Jahre) als auch älteren Personen und Senioren (über 50 Jahre) am häufigsten Baden-Badener, Haftpflichtkasse Darmstadt und InterRisk. Ein Grund für die Präferenzen dieser Anbieter ist das Preis-Leistungsverhältnis, das aus Maklersicht sowohl für die junge als auch für die ältere Zielgruppe wichtig ist. Während in der Zielgruppe „junge Kunden“ die Tarifvielfalt eine wichtige Rolle spielt, sind es in der Zielgruppe „ältere Kunden“ nach Erfahrung der befragten Makler die gute Annahmepolitik und das attraktive Bedingungswerk.

Bei der betrieblichen Krankenversicherung mit der Zielgruppe „Unternehmen mit überwiegend Beschäftigten mit erhöhten Risiken“ schneiden Allianz, Hallesche und R+V am besten ab. Für Großunternehmen empfehlen die Makler die Allianz, Hallesche und Union Kranken.

Wie die aktuelle Erhebung des „Makler-Absatzbarometer“ zeigt, bleibt die Absatzentwicklung im Privatkundengeschäft nach dem Anstieg im Vorjahr auch im ersten Quartal 2015 weiterhin konstant bei 59 Indexpunkten (Wertebereich von 0-100, Expansionsschwelle = 50). Auf Produktebene ist besonders ein Anstieg bei Berufsunfähigkeitsversicherungen zu verzeichnen, während Rentenversicherungen weniger nachgefragt werden. 

Mit 63 Indexpunkten liegt die Absatzentwicklung im Firmenkundengeschäft auf dem bisher höchsten Niveau. Gegenüber dem letzten Quartal ist dies ein Plus von +6 Indexpunkten. Auf Spartenebene finden sich die stärksten Veränderungen im Bereich Kredit. Hier sinkt die Absatzentwicklung um -8 Indexpunkte. Den stärksten Zuwachs verzeichnet die bAV-Sparte mit +5 Indexpunkten.

Zur Studie: Folgende Versicherermarken wurden in der Studie untersucht: ACE Insurance, AIG, Allianz, Alte Leipziger, Alte Oldenburger, AMPAS, ARAG, Aspecta, AXA, Baden-Badener, Barmenia, Basler, Die Bayerische (ehemals BBV), CanadaLife, Chartis, Central, Clerical Medical, Concordia, Condor/Optima, Continentale, D.A.S., DARAG, DBV/ Winterthur, Delta Lloyd, Deutscher Ring, Dialog, DKV, ERGO, Generali, HDI, Gothaer, Haftpflichtkasse Darmstadt, Hallesche, HanseMerkur, Helvetia, HISCOX, Ideal, Inter, Interlloyd, InterRisk, Itzehoer, Karlsruher, KRAVAG, KS/Auxilia, LKH, LV von 1871, Mannheimer, Münchener Verein, neue leben, NRV Neue Rechtsschutz, Nürnberger, Patria, Provinzial Kiel, Provinzial Rheinland, R+V, Rechtsschutz Union, Rheinland, Rhion, Roland, SIGNAL IDUNA, Standard Life, Stuttgarter, Swiss Life, SV Sparkassenversicherung, Uelzener, Union Kranken, uni Versa, Versicherungskammer Bayern, VGH, VHV, Volksfürsorge, Volkswohlbund, WÜBA, Württembergische, Würzburger, WWK und Zurich.

ah

Veröffentlicht am: 24.04.2015

 

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