Welche Lebensziele haben Österreicher?

IMAS-Report

Was man im Leben erreichen möchte, ist eine persönliche Entscheidung. Für viele stehen ein schönes Familienleben und soziale Sicherheit im Vordergrund, andere hingegen träumen vom Eigenheim. In einer aktuellen Studie von IMAS wurden Österreicher nach ihren Lebenszielen befragt.

Viele Österreicher wünschen sich ein Eigenheim (Bild: Image4you - pixabay)
Viele Österreicher wünschen sich ein Eigenheim (Bild: Image4you - pixabay)

Die Lebensziele der Österreicher sind stark durch Aspekte wie Sicherheit, Geborgenheit und Ruhe geprägt. Genau genommen meinen 61 Prozent laut IMAS, dass ein harmonisches Familienleben ein zentrales Lebensziel darstellt. Danach folgen soziale Sicherheit, wie beispielsweise ein sicherer Arbeitsplatz und ein ausgeglichenes Leben mit möglichst wenig Zwang und viel Freiheit. 38 Prozent der Bevölkerung dagegen träumen von einem Eigentum als Lebensziel. Personen, die im Eigentum leben, nennen dieses Lebensziel deutlich häufiger als Mieter. Das sind Ergebnisse aus einer aktuellen Studie von IMAS.

Mehrheit der Österreicher mit der jetzigen Wohnsituation sehr zufrieden

Hohe Zufriedenheit herrscht unter den Österreichern bei der eigenen, aktuellen Wohnsituation. Genau genommen sind es 54 Prozent, die mit der aktuellen Wohnung oder dem aktuellen Haus sehr zufrieden sind. Knapp zwei weitere Fünftel sind damit einigermaßen zufrieden. Wirklich unzufrieden ist kaum einer der Befragten, dies mag wohl vor allem daran liegen, dass man bei hoher Unzufriedenheit bereits seinen Wohnsitz gewechselt hat. Personen ab 60 Jahren und Personen im Eigentum sind besonders zufrieden. Eigentum wird mit dem Besitz, also etwas, das einem persönlich gehört, assoziiert. Insgesamt kommt es im Durchschnitt zu 1,4 Assoziationen mit Eigentum, Personen im Eigentum nennen hierbei häufiger die Sicherheit, die Unabhängigkeit und die Erarbeitung des Eigentums als Mieter.

Motive für Eigentum

Keine Miete mehr für jemand anderen zahlen zu wollen, die Lebensqualität zu verbessern und die Verwirklichung eines Traums. Gegen die Schaffung von Eigentum sprechen in den Augen der Bevölkerung: die langfristige Verpflichtung, die Notwendigkeit sich selbst kümmern zu müssen, die Problematik der Aufteilung bei Trennungen bzw. Scheidungen und die hohe Investition. Von den verschiedenen Arten von Eigentum wird am ehesten ein Haus am Land empfohlen, danach eine Eigentumswohnung in der Stadt. Das Reihenhaus steht nicht hoch im Kurs der Österreicher, wenn es um die Schaffung von Eigentum geht. Die Zweifel in der Bevölkerung sind groß: Knapp jeder zweite Österreicher ist der Meinung, dass der Traum von den eigenen vier Wänden mit eigenen finanziellen Mitteln nur sehr schwer umsetzbar ist. Interessanterweise ist die Hälfte der Befragten aber der Ansicht, sich in Österreich hocharbeiten zu können.

Zur Studie: Die Befragung wurde im Zeitraum vom 03.10 bis 29.10.2018 durchgeführt. Insgesamt wurden 1.001 Österreicher ab 16 Jahren (Quotaauswahl) befragt. Die Umfrage fand face-to-face statt.

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