Wearables: Bekannt aber wenig genutzt

Obwohl der Bekanntheitsgrad von Wearables, also Smartwatches, Aktivitätstrackern oder Datenbrillen, zunimmt, werden sie noch selten wirklich genutzt. Woran das liegt, fand YouGov in seiner Studie "Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)" heraus.

Die Bekanntheit solcher Geräte ist in den letzten Monaten unter Smartphone-Nutzern in Deutschland sprunghaft um acht Prozent gestiegen (April 2015: 48 Prozent, Juli 2015: 52 Prozent). Die letztendliche Nutzung liegt bei aktuell nur drei Prozent. Jeder siebte Smartphone-User (15 Prozent) kann sich laut YouGov allerdings vorstellen, in den kommenden zwölf Monaten Wearables zu nutzen. Auf der anderen Seite zeigen 38 Prozent der Befragten generell kein Interesse an diesen Produkten. Die Gründe der Ablehner sind vielfältig. Vor allem spielt das Thema Datenschutz eine Rolle. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) wollen nicht, dass ihre Daten überwacht werden.

Die Wearables-Nutzer und Interessierten sehen dagegen vielfältige Einsatzmöglichkeiten: An vorderster Stelle stehen die Optimierung der sportlichen Leistung (55 Prozent) und das Aktivitätstracking (54 Prozent). Aber auch Navigation sowie die medizinische Überwachung (jeweils 50 Prozent) sind mit Wearables vorstellbar. Doch neben der reinen Überwachungsfunktion sollen Wearables für einige auch weit mehr erfüllen: Jeder Dritte möchte via Wearables Termine organisieren und jeder Vierte (24 Prozent) telefonieren können.

Geht es um konkrete Unternehmen, die von den Befragten als potenzielle Hersteller von Wearables gesehen werden, so hat Apple mit 45 Prozent die Nase vorn. 36 Prozent nennen Konkurrent Samsung, gefolgt von Google (29 Prozent), Microsoft (20 Prozent) und Sony (18 Prozent). Aber auch Sportartikelanbieter kommen als Hersteller durchaus infrage (Adidas: 12 Prozent, Nike: 11 Prozent, Puma: 8 Prozent).

dr

Veröffentlicht am: 04.09.2015

 

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