Was vermissen die Deutschen am stationären Handel?

Studie der Offerista Group

Der stationäre Handel leidet unter dem Lockdown, aber auch die Deutschen vermissen den stationären Handel. Seit Anfang März gibt es nun die Möglichkeit, mit Termin zu shoppen, aber wird das von den Konsumenten wirklich angenommen? Dieser und weiterer Fragen ist die Offerista Group in ihrer aktuellen Studie nachgegangen.

Shopping in Zeiten von Corona (Bild: Anna Shvets - Pexels)
On-Off-Situation im stationären Handel: So könnte man die Geschichte des stationären Handels mit Ausnahme von Lebensmittel und Drogerie seit der Corona-Pandemie zusammenfassen. (Bild: Anna Shvets - Pexels)

81 Prozent der Deutschen vermissen es im stationären Handel einzukaufen. Was sind die Gründe dafür? Zwei Drittel fehlt es, Produkte anzuschauen und anzuprobieren, 60 Prozent möchten die lokalen Geschäfte unterstützen und weitere 31 Prozent vermissen das Kauferlebnis im Geschäft.

Dabei trauern 65 Prozent der Deutschen dem Einkaufen von Kleidung, Schuhen und Accessoires nach. Das Einkaufen von Haus- und Gartenartikeln im Geschäft fehlt 48 Prozent. Danach folgen Möbel- und Einrichtungsgegenstände (29 Prozent) sowie Elektronikprodukte (26 Prozent). Nur 16 Prozent vermissen das Shopping-Erlebnis vor Ort überhaupt nicht. 

Die Ergebnisse der Studie zum Kaufverhalten der Deutschen im Überblick.  (Bild: Offerista Group GmbH)
Die Ergebnisse der Studie zum Kaufverhalten der Deutschen im Überblick. Zum vergrößern bitte auf die Grafik klicken. (Bild: Offerista Group GmbH)

Aber was ist mit Click & Collect?

Da gibt es noch Luft nach oben, so die Studien-Ergebnisse. Bisher hat knapp ein Viertel der Deutschen die Möglichkeit genutzt per Click & Collect einzukaufen, weitere 18 Prozent sind offen dafür. Allerdings möchten 42 Prozent der Deutschen abwarten bis der stationäre Handel wieder uneingeschränkt geöffnet hat, bevor sie auf Click & Collect zurückgreifen.

Und wie wird die Zukunft aussehen?

Die Hälfte der Befragten glaubt, dass die ständigen Lockdown-Maßnahmen langfristige Auswirkungen auf ihr Offline-Kaufverhalten habe. Sie gehen davon aus, dass sie künftig weniger shoppen und ihren Konsum insgesamt einschränken. 42 Prozent gehen davon aus, dass sie zukünftig wieder so einkaufen werden wie vor der Corona-Pandemie.

Methodik

Erhebungsmethode keine Angaben
Erhebungszeitraum 20.02-2021 - 28.02.2021
Befragte Zielgruppe Deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren
Stichprobengröße 684
Land Deutschland

/jr

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