War of talents: Wie finden Schulabsolventen und Firmen zusammen?

Studie von respondi

Die Suche nach Nachwuchskräften treibt viele Branchen um. Doch wie adressieren Unternehmen die Schülerinnen und Schülern am besten? Welches Medium und welcher Kanal entsprechen den Nutzungsgewohnheiten des Nachwuchses? respondi hat es untersucht.

Eine der größten Ausbildungsmessen Deutschlands: Die Einstieg Hamburg (Bild: Einstieg GmbH)
Eine der größten Ausbildungsmessen Deutschlands: Die Einstieg Hamburg (Bild: Einstieg GmbH)

Unter den Online-Portalen ist die Google-Suche laut respondi mit weitem Abstand am relevantesten. Hier suchen 58  Prozent der Schülerinnen und Schüler nach Informationen, während die Jobbörse der Agentur für Arbeit mit 29  Prozent weniger relevant ist. Unter den sozialen Netzwerken wird von knapp der Hälfte (49  Prozent) Instagram genutzt, um potentielle Arbeitgeber zu recherchieren, dicht gefolgt von YouTube (45  Prozent). Facebook hingegen verliert weiterhin an Bedeutung: Aktuell informieren sich dort lediglich 19  Prozent der Schülerinnen und Schüler. Im Vergleich zu 2017 entspricht dies einem Rückgang von 21 Prozentpunkten – ein Trend, der die allgemein rückläufige Nutzung von Facebook in dieser Altersgruppe widerspiegelt. 

Neben den Medien suchen die Schülerinnen und Schüler aber auch den persönlichen Kontakt. 60  Prozent nutzen Informationsveranstaltungen der Schule, 41  Prozent informieren sich bei Ausbildungsmessen oder bei der Berufsberatung er Agentur für Arbeit (34  Prozent). Die wichtigsten Ansprechpartner allerdings bleiben die Familie, Freunde und Bekannte.

Für Unternehmen zahlt es sich also aus, auf einen breiten, crossmedialen Mix zu setzen, um die junge Zielgruppe optimal zu erreichen. 

Zur Studie: Zu diesem Thema befragte respondi im Auftrag der Deutschen Apotheker- und Ärztebank im Mai/Juni 2019 500 Schüler im Rahmen einer deutschlandweiten Online-Umfrage. 

Veröffentlicht am: 17.09.2019

 

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