Vollgas, Glück und Grundeinkommen

Medienspiegel

Wie sind die Deutschen drauf, wenn sie ins Auto steigen? Sollte man sich vor Assessment-Centern fürchten? Und in welchen Berufen sind die Menschen eigentlich am zufriedensten? Erfahren Sie es im Überblick in unserem Medienspiegel.

(Bild: viperagp - fotolia.com)
(Bild: viperagp - fotolia.com)

Von Tim Farin
Das bedingungslose Grundeinkommen ist noch kein Thema im Bundestag – aber mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung wäre für die Einführung dieser Sockel-Soziallleistung. Das ergab eine aktuelle Ipsos-Studie. Was aber würde für diesen Umbruch sprechen? Im katholischen Dom-Radio erklärt Franz Meurer, bekannt als engagierter Pfarrer in einem sozial benachteiligten Stadtteil Kölns, die Argumente für das Grundeinkommen. Meurer ist für die Einführung: "Denn das Grundeinkommen macht einen frei, weil man genau das machen kann, was einem liegt, wenn man eine Grundsicherung hat."

Datendiebstahl im Netz

Der Diebstahl der Identität ist ein weit verbreitetes Delikt im Internet – und das Problem wächst immer weiter. Capital berichtet über das Thema und zitiert eine Studie von Pricewaterhousecoopers, der zufolge bereits ein Drittel der Befragte in die Falle getappt sind und dabei finanziell Schaden genommen haben. An einem Fallbeispiel zeigt der Beitrag, der im März zunächst in Print erschien, wie dramatisch die Situation gehackter Online-Konten für Menschen werden kann – und was man tun kann, um den Namen und das Konto zu retten.

Inspiration beim Einkauf

Was passiert, wenn ein Kreativitätsforscher beim Einkauf die Eindrücke auf sich wirken lässt? W&V hat dieses Experiment mit dem Wissenschaftler Karl-Heinz Brodbeck auf dem Münchner Viktualienmarkt gemacht. Was eigentlich nur ein buntes Foto-Shooting werden sollte, entwickelte sich kurzerhand zur Inspiration für das Kochen einer Gemüsesuppe. "Nicht Ich mache, sondern es geschieht, es vollzieht sich durch mich hindurch", sagte Brodbeck der W&V-Redakteurin Verena Gründel, die hier eine illustre Vorschau auf ihr Interview geschrieben hat.

Ab ins Assessment-Center

Der Begriff macht manchem Bewerber schon beim Hören Angst und Schrecken: Assessment-Center sind allerdings bewährte Instrumente von Unternehmen, um mögliche Mitarbeiter mit Probeaufgaben und im Teamplay kennenzulernen und dabei nicht nur auf ein Bewerbungsgespräch zu vertrauen. Detektor.fm hat mit dem Kölner Wirtschaftspsychologen Christof Obermann über das Instrument und seine Vor- und Nachteile gesprochen. Das hat durchaus Relevanz, denn besonders bei großen Konzernen sind Assessment-Center fester Bestandteil des Auswahlverfahrens.

Welche Berufe machen glücklich?

Wie lassen sich Glück eines Menschen und seine Berufstätigkeit in Verbindung bringen? Die Jobsuchmaschine Indeed hat das erforscht, Wiwo.de zeigt nun in einer Klickstrecke die Ergebnisse der Untersuchung. Wer etwa mit Pflanzen und Blumen arbeitet, ist danach ziemlich glücklich – und auch Klempner scheinen sich im Alltag recht zufrieden zu sein. Beim wem das schlechter aussieht? Klicken Sie mal rein.

Typisch deutsch: Der Autofahrer

Es gibt gute Gründe, Deutsche für lebensmüde zu halten. Zumindest wenn man aus dem Ausland kommt und sich anschaut, wie sie sich an einem Ort verhalten, den die Menschen auch weit außerhalb unserer Grenzen kennen: die Autobahn. Matthias Eckoldt und Matthias Baxmann haben für das Deutschlandradio Menschen aus Brasilien, Irland, der Schweiz und Russland über ihre Impressionen von deutschen Autofahrern befragt. Sind sie rücksichtsvoll oder wahnsinnig? Das ist wohl auch eine Frage der eigenen Herkunft.

Darüber könnte man mal nachdenken. Vielleicht bieten die kommenden Tage ja die Gelegenheit. In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

Veröffentlicht am: 16.06.2017

 

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