Vier von zehn Arbeitgebern erlauben Homeoffice

Bitkom-Studie

Homeoffice wird immer mehr zum Alltag in deutschen Unternehmen. Vier von zehn Arbeitgebern (39 Prozent) lassen ihre Mitarbeiter ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil um neun Prozentpunkte.

Homeoffice (Bild: 089photoshootings - pixabay)
Homeoffice (Bild: 089photoshootings - pixabay)

 

Laut einer aktuellen Bitkom-Studie wird sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen. Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) erwartet, dass der Anteil der Homeoffice-Mitarbeiter in den kommenden fünf bis zehn Jahren weiter steigen wird. 46 Prozent gehen von einer konstanten Entwicklung aus.

Vielfältige Gründe gegen Homeoffice

Gegen Homeoffice entscheiden sich Unternehmen aus verschiedenen Gründen. Zwei Drittel (67 Prozent) geben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) meint, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) sagt, dass Homeoffice generell nicht vorgesehen sei. Für gut jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) sprechen Arbeitsschutzbestimmungen gegen Homeoffice, fast ebenso viele (32 Prozent) befürchten, dass die Arbeitszeit so nicht zu kontrollieren sei. Eine geringere Rolle spielen die Kosten der technischen Ausstattung (18 Prozent), die Gewährleistung der Datensicherheit (18 Prozent) und Sorgen vor einer abnehmenden Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen (15 Prozent).

Zur Studie: Bitkom befragte im September 2017 1.530 Unternehmen. Die Fragestellungen lauteten: "Wie viele Mitarbeiter Ihres Unternehmens arbeiten aktuell ganz oder teilweise vom Homeoffice aus, in Prozent?", "Welche Gründe sprechen aus Sicht Ihres Unternehmens gegen die Nutzung des Homeoffice?" und "Wie wird sich der Anteil der Mitarbeiter, die in Ihrem Unternehmen ganz oder teilweise vom Homeoffice aus Arbeiten, in Zukunft (fünf bis zehn Jahre) entwickeln?"

Veröffentlicht am: 26.02.2018

 

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