Versicherung gegen Cyberkrminalität: Für jeden Fünften denkbar

Bitkom zur Cyberkriminalität

Phishing-Attacken, Schadsoftware oder Kreditkartenbetrug – Cyberkriminalität kann jeden Internetnutzer treffen. Viele Onliner erwägen deshalb, mit Versicherungen gegen solche kriminelle Attacken vorzusorgen.

(Bild: Methodshop - pixabay)

Jeder Fünfte könnte sich eine Versicherung gegen Cyberkriminalität vorstellen (Bild: Methodshop - pixabay)

 

Laut Studie kann sich beinahe jeder fünfte Internetnutzer (19 Prozent) vorstellen, eine Versicherung für kriminelle Vorfälle im Internet abzuschließen. Fünf Prozent der Befragten sagen zudem, dass sie sich auf jeden Fall gegen Cyberkriminalität versichern wollen. "Eine Versicherung gegen kriminelle Vorfälle im Internet kann eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Cybersicherheit sein“, sagt Dr. Nabil Alsabah, Referent für IT-Sicherheit im Bitkom. Wichtig sei es, den angebotenen Versicherungsschutz genau zu prüfen, denn: gerade im privaten Umfeld sei ein konkreter finanzieller Schaden häufig schwer zu beziffern und zu belegen.

Die Mehrheit der Internetnutzer sieht jedoch keinen Bedarf für solche Versicherungen. Jeder Zweite (52 Prozent) gibt an, er werde sich auf keinen Fall gegen kriminelle Vorfälle im Internet versichern. Vor allem für ältere Onliner sind solche Policen kein Thema. 59 Prozent der über 65-jährigen schließen solch einen Versicherungsschutz für sich aus. 

Zur Studie: Bitkom befragte 1.017 Internetnutzer ab 14 Jahren. Die Fragestellungen lautete: "Können Sie sich vorstellen, eine Versicherung abzuschließen, um sich bei kriminellen Vorfällen im Internet abzusichern?“

Veröffentlicht am: 16.01.2018

 

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